Eilmeldung
0
Werbefreie Version. Jetzt upgraden für ein Surferlebnis auf Investing.com ganz ohne Werbung. Sparen Sie bis zu 40%. Weitere Details

DAX-Futures leicht höher - Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Blick

Aktien02.04.2020 08:57
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Artikel wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
 
© Reuters.

Von Robert Zach

Investing.com - Nach dem Ausverkauf vom Vortag zeichnet sich im vorbörslichen Handel eine moderate Erholung an den europäischen Börsen ab und das, obwohl die Wall Street im Zuge der Coronavirus-Krise in den USA einen negativen Quartalsstart verzeichnete. Für Kursbewegung werden heute Nachmittag die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten sorgen.

Die DAX-Futures lagen unmittelbar vor Handelsstart in Frankfurt bei 9.521 Punkten und stiegen damit um 0,36 Prozent. Die Futures auf den französischen CAC 40 gewannen 0,4 Prozent und der britische FTSE 100 gewann 0,5 Prozent.

Am Mittwoch büßten alle drei Aktienindizes gut 4 Prozent ein, weil der mögliche wirtschaftliche Schaden durch die Coronavirus-Pandemie die Anleger aus Aktien flüchten ließ.

Lesen Sie auch: 3 Chiphersteller, die als Sieger aus dem Coronavirus-Desaster hervorgehen dürften

Die Covid-19-Pandemie hat am Donnerstag kaum Anzeichen einer Abschwächung gezeigt, und die weltweiten Infektionsfälle, die sich über mehr als 200 Länder erstrecken, werden wohl innerhalb von ein oder zwei Tagen eine Million erreichen.

In Europa sind die meisten Todesfälle zu verzeichnen, allen voran in Italien mit über 13.000 und knapp dahinter Spanien mit mehr als 9.000 Toten.

Die Anleger in die Flucht geschlagen hatte gestern die Erklärung von US-Präsident Donald Trump, wonach die Amerikaner sich wegen der Coronavirus-Pandemie auf historisch schwierige Zeiten einstellen müssten, zumindest für die nächsten zwei Wochen.

Am deutlichsten zeigte sich der wirtschaftliche Schaden in der vergangenen Woche, als die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA, einer der aktuell wichtigsten Frühindikatoren, auf 3,28 Millionen stiegen und damit den ehemaligen Rekord von 695.000 im Jahr 1982 egalisierten.

In dieser Woche könnten die Zahlen durchaus noch schlechter ausfallen.

Ökonomen erwarten, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der vergangenen Woche um 3,5 Millionen gestiegen sind. Die Zahlen werden um 14.30 Uhr (MEZ) veröffentlicht.

Nach Angaben des New Yorker Arbeitsministeriums gingen zwischen dem 23. und 28. März mehr als 8,2 Millionen Anrufe bei der Agentur ein, verglichen mit nur 50.000 in einer typischen Woche, sagte Kathy Lien von der Vermögensberatung BK Asset Management in einer Notiz.

"Natürlich sind viele dieser Anrufe überflüssig, aber da nur ein Bundesstaat so viele Anfragen erhält, können wir uns nur vorstellen, wie viele Ansprüche auf nationaler Ebene beantragt und eingereicht werden. Der Donnerstag könnte für den Dollar ein entscheidender Tag werden".

Die Schätzungen in einer Reuters-Umfrage reichen von 1,5 Millionen bis 5,25 Millionen.

Lesen Sie auch: Auf diese 10 Dividendenaktien schwört jetzt Goldman Sachs

In Asien haben die Aktienmärkte ihre anfänglichen Verluste größtenteils aufgeholt. Der Shanghai Composite (+1,57 Prozent) und der KOSPI (+2,34 Prozent) stehen aktuell im Plus, während der Hang Seng (+0,46 Prozent) und der Nikkei 225 (-1,37 Prozent) leichte Verluste verzeichnen. Die australische ASX ist um -1,98 Prozent gefallen. Bank-Aktien, die Tochtergesellschaften in Neuseeland haben, stehen unter Druck. Unterdessen sind die Futures auf den S&P 500 um +1,47% gestiegen, während der US-Dollar-Index und die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen weitgehend unverändert handeln.

An den Ölmärkten ging es am Donnerstag stark aufwärts, nachdem Präsident Trump am Mittwochabend erklärte, dass Russland und Saudi-Arabien ein Abkommen schließen würden, um ihren Preiskrieg innerhalb weniger Tage" zu beenden.

Die globalen Ölpreise sind in diesem Jahr um etwa zwei Drittel eingebrochen, da das Coronavirus die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen hat, während gleichzeitig die großen Produzenten Saudi-Arabien und Russland begonnen haben, den Markt mit Öl zu überschwemmen.

Der Preis für die US-Ölsorte West Texas Intermediate erhöhte sich um 7,9 Prozent auf 21,91 Dollar je Barrel. Für die Nordseesorte Brent ging es um 10 Prozent nach oben.

Die Gold-Futures sanken um 0,4 Prozent auf 1.597,40 Dollar je Feinunze und der EUR/USD verlor 0,1 Prozent auf 1,0947 Dollar.

Lesen Sie auch: Was bedeutet der Kaufstopp Russlands für den Goldpreis?

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Futures-Kursen, hier zum DAX-Chart, hier zur technischen DAX-Übersichtsseite und hier zu den DAX-Einzelwerten. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

DAX-Futures leicht höher - Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Blick
 

Verwandte Beiträge

Kommentieren

Richtlinien zur Kommentarfunktion

Wir möchten Sie gerne dazu anregen, Kommentare zu schreiben, um sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Teilen Sie Ihre Gedanken mit und/oder stellen Sie anderen Nutzern und den Kolumnisten Fragen. Um jedoch das Niveau zu erhalten, welches wir wertschätzen und erwarten, beachten Sie bitte die folgenden Kriterien:

  • Bereichern Sie die Unterhaltung
  • Bleiben Sie beim Thema. Veröffentlichen Sie nur Texte, die zu den genannten Inhalten passen. 
  • Respektieren Sie einander. Auch negative Meinungen und Kritik kann positiv und diplomatisch ausgedrückt werden. 
  • Benutzen Sie die anerkannten Ausdrucks- und Rechtschreibregeln. 
  • Beachten Sie: Spam, Werbenachrichten und Links werden gelöscht. 
  • Vermeiden Sie Profanität, Beleidigungen und persönliche Angriffe auf Kolumnisten oder andere Nutzer. 
  • Bitte kommentieren Sie nur auf Deutsch.

Diejenigen, die die oben genannten Regeln missachten, werden von der Webseite entfernt und können sich in der Zukunft je nach Ermessen von Investing.com nicht mehr anmelden.

Was denken Sie?
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
Posten auf
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Danke für Ihren Kommentar. Bitte beachten Sie, dass alle Kommentare erst nach vorheriger Überprüfung durch unsere Moderatoren veröffentlicht werden und deshalb nicht sofort auf unserer Webseite erscheinen können.
Kommentare (1)
Stefan Groß
Stefan Groß 02.04.2020 9:05
Gespeichert. Lesezeichen ansehen.
Dieser Kommentar wurde bereits unter Lesezeichen gespeichert
Obwohl die real Wirtschaft von den Zahlen immer schlechter wird.... Ob es an den Fed, EZB bazokas liegt wo schon in der ersten Phase abgeschossen wurden und das Geld immer noch in der Börse ist? Bei den Bazokas mußte der alte Dax stand nun bei 15000 liegen :-).
 
Sind Sie sicher, dass Sie diesen Chart löschen möchten?
 
Senden
 
Angehängten Chart durch einen neuen Chart ersetzen?
1000
Sie sind gegenwärtig aufgrund von negativen Nutzerbeurteilungen von der Abgabe von Kommentaren ausgeschlossen. Ihr Status wird von unseren Moderatoren überprüft.
Warten Sie bitte eine Minute bis zur erneuten Abgabe Ihres Kommentars.
Chart zum Kommentar hinzufügen
Sperre bestätigen

Sind Sie sicher, dass Sie %USER_NAME% sperren möchten?

Dadurch werden Sie und %USER_NAME% nicht mehr in der Lage sein, Beiträge des jeweils anderen auf Investing.com zu sehen.

%USER_NAME% wurde erfolgreich zu Ihrer Sperrliste hinzugefügt.

Da Sie diese Person entsperrt haben, müssen Sie 48 Stunden warten, bevor Sie sie wieder sperren können.

Diesen Kommentar melden

Sagen Sie uns Ihre Meinung zu diesem Kommentar

Kommentar markiert

Vielen Dank!

Ihre Meldung wurde zur Überprüfung an unsere Moderatoren geschickt
Haftungsausschluss: Fusion Media would like to remind you that the data contained in this website is not necessarily real-time nor accurate. All CFDs (stocks, indexes, futures) and Forex prices are not provided by exchanges but rather by market makers, and so prices may not be accurate and may differ from the actual market price, meaning prices are indicative and not appropriate for trading purposes. Therefore Fusion Media doesn`t bear any responsibility for any trading losses you might incur as a result of using this data.

Fusion Media or anyone involved with Fusion Media will not accept any liability for loss or damage as a result of reliance on the information including data, quotes, charts and buy/sell signals contained within this website. Please be fully informed regarding the risks and costs associated with trading the financial markets, it is one of the riskiest investment forms possible.
Mit Google registrieren
oder
Registrierung