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Auf der Flucht? Interpol fahndet nach Terra/Luna-Gründer Do Kwon

Von Philip HopfKryptowährungen30.09.2022 11:37
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Auf der Flucht? Interpol fahndet nach Terra/Luna-Gründer Do Kwon
Von Philip Hopf   |  30.09.2022 11:37
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$60 Milliarden verloren Anleger, als das Krypto-Netzwerk Terra/Luna im Mai dieses Jahres kollabierte. Zudem löste der Zusammenbruch eine Kettenreaktion aus, im Zuge welcher weitere Krypto-Unternehmen – beispielsweise der inzwischen insolvente Krypto-Hedgefonds Three Arrows Capital, wir hatten Ende Juni darüber berichtet – in durchaus starke Schieflage gerieten. Nun geht es offenbar dem Gründer des Projekts an den Kragen. Der Südkoreaner Do Kwon zeigte sich in der Vergangenheit gern mit teuren Autos und protzigen Yachten, aktuell muss er zwangläufig wohl ein etwas unauffälligeres Leben führen, denn: Nachdem Südkorea bereits vor einigen Wochen Haftbefehle gegen ihn und fünf weitere führende Mitarbeiter ausgesprochen hatte, hat nun – zahlreichen Medienberichten zufolge – offenbar auch Interpol eine sogenannte Red Notice erlassen, sprich: Do Kwon steht ab sofort auf einer weltweiten Fahndungsliste der höchsten Dringlichkeitsstufe. Angeklagt wird der Terraform Labs-CEO des Betruges und der Steuerhinterziehung. Er soll mit dem Terra/Luna-Netzwerk ein Schneeballsystem aufgebaut, gegen das Kapitalrecht verstoßen und bewusst Investorengelder vernichtet haben. Darüber hinaus steht der Vorwurf der Preismanipulation und Geldwäsche im Raum. Die Anklagebehörde reagierte mit dem Haftbefehl auf Klagen 81 Anleger, die bereits im Mai eingereicht wurden. Und Do Kwon? Nun ja, der ist offenbar untergetaucht...

Der Zusammenbruch des Terra/Luna-Netzwerk vernichtete Investorengelder in Höhe von rund $60 Milliarden.
Der Zusammenbruch des Terra/Luna-Netzwerk vernichtete Investorengelder in Höhe von rund $60 Milliarden.

„Ich mache keine Anstalten, mich zu verstecken. Ich gehe spazieren und in Einkaufszentren“

Bereits Anfang des Jahres war Do Kwon von Südkorea nach Singapur umgezogen, wo sein Unternehmen zur damaligen Zeit noch einen Standort besaß. Dort hatte er sich dann zunächst auch nach dem Terra/Luna-Crash aufgehalten und stets betont, mit den südkoreanischen Ermittlungsbehörden kooperieren zu wollen. Nachdem diese aber einen Haftbefehl erlassen hatten, war Do Kwon Polizeiangaben zufolge nicht mehr an seinem Wohnort anzutreffen. Unklar ist, ob er diesen möglicherweise bereits vor Bekanntwerden der Anklage verlassen hat. Da er gegenüber den Behörden jedoch keinerlei Angaben hinsichtlich seines Aufenthaltsorts macht und sich bisher auch nicht gestellt hat, geht die Staatsanwaltschaft inzwischen davon aus, dass sich der Gesuchte „offensichtlich auf der Flucht“ befindet. Dieser widerspricht diesem Vorwurf via Twitter: „Ich bin nicht auf der Flucht oder irgendwas in der Art – wir sind gegenüber jeder Regierungsbehörde, die Interesse an einer Kommunikation zeigt, offen zur Kooperation und haben nichts zu verbergen“. Und weiter: „Ich mache keine Anstalten, mich zu verstecken. Ich gehe spazieren und in Einkaufszentren“. Von Unternehmensseite wird indes kommuniziert, dass CEO Do Kwon und seine Familie im Zuge des Terra-Crashs Morddrohungen erhalten hätten, und der Geschäftsmann sich deshalb derzeit nicht den Behörden stellen möchte: „Der Aufenthaltsort von Do Kwon wird seit Monaten geheim gehalten, da er und seine Familie einem ständigen Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind“. Man sollte ja eigentlich meinen, dass die Sicherheitsbehörden Südkoreas durchaus für den Schutz eines Beschuldigten und seiner Familie sorgen könnten – Do Kwon sieht dies aber offenbar anders.

Do Kwon befindet sich nach eigenen Angaben nicht auf der Flucht.
Do Kwon befindet sich nach eigenen Angaben nicht auf der Flucht.

Flucht-Vorsorge? Bitcoin im Wert von $67 Millionen transferiert

Hat der Luna-Gründer sogar bereits für den „Worst Case“ finanziell vorgesorgt? Wie CoinDesk Korea berichtet, soll Do Kwon – kurz nachdem der erste Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde – 3313 Bitcoin im Wert von über $67 Millionen von einer unternehmenseigenen Wallet der Luna Foundation Guard auf die Kryptobörsen Kucoin und OKX transferiert haben. Südkoreanische Staatsanwälte sollen die beiden Handelsplattformen nun dazu aufgefordert haben, diese Vermögenswerte einzufrieren. Bisher sind diese dem wohl (noch) nicht nachgekommen.

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Kommentare (1)
Detlef Kork
Detlef Kork 30.09.2022 13:30
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Ein möglicher Betrüger...Der zur Verantwortung gezogen wird...wie auch immer.Ich selber renne noch immer vielen Betrügern in unterschiedlicher Form hinterher...und fordere mein Geld zurück. Ist mehr als schwierig
 
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