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Bayer beendet Glyphosat-Klagewelle mit milliardenschwerem Vergleich

Veröffentlicht am 25.06.2020, 09:24
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Bayer (DE:BAYGN) hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit den Glyphosat-Klägeranwälten in den USA auf einen aussergerichtlichen Vergleich geeinigt. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern zahlt im Rahmen des Vergleichs einmalig 10,1 bis 10,9 Milliarden US-Dollar, dafür ziehen die Kläger ihre Klagen zurück. Laut Mitteilung umfassen die beigelegten Ansprüche sämtliche Klägeranwaltskanzleien, die auf Bundesebene oder in den Bellwether-Fälle in Kalifornien führend klagen, und diejenigen, die etwa 95 Prozent der Fälle repräsentieren, für die derzeit eine Verhandlung angesetzt ist. Ausserdem begründen sie wichtige Werte und Parameter als Leitlinien für die Beilegung der übrigen Klagen, für welche die Verhandlungen voranschreiten. Von der Gesamtsumme bekommen die Kläger 8,8 bis 9,6 Milliarden Dollar. Darin enthalten ist eine Pauschale, mit der noch nicht beigelegte Ansprüche abgedeckt werden sollen. Rund 1,25 Milliarden Dollar wird Bayer bei Seite legen, um eine separate Vereinbarung für künftige Klagen zu ermöglichen. Diese erfordere allerdings noch die Zustimmung von Richter Vince Chhabria des U.S. District Court for the Northern District of California. Die Vereinbarungen wurden vom Bayer Vorstand und Aufsichtsrat unter Mitwirkung eines Unternehmens-Ausschusses einstimmig genehmigt.

Aktien Schweiz

Der SMI verlor 2,2 Prozent auf 10.022 Punkte. Die Abgaben zogen sich dabei quer durch alle Sektoren. So verloren Credit Suisse (SIX:CSGN) 4,2 Prozent, UBS (SIX:UBSG) gaben um 2,6 Prozent nach, Sika verloren 1,3 Prozent und Clariant büssten 2,5 Prozent ein. Auch die defensiven Index-Schwergewichte standen auf den Verkaufslisten der Anleger. Die Papiere von Nestle (SIX:NESN), Novartis (SIX:NOVN) und Roche (SIX:RO) fielen zwischen 1,6 und 2,6 Prozent. Die Luxusgüterwerte Richemont (SIX:CFR) und Swatch, am Vortag noch mit die grössten Gewinner, verloren 2,1 bzw. 3,7 Prozent. Für die Basilea-Aktie ging es um 1,3 Prozent nach unten. Das Pharmaunternehmen plant die Ausgabe einer Wandelanleihe im Volumen 100 Millionen Franken. Der Erlös aus der Emission werde zur Finanzierung eines geplanten Rückkaufangebots für die ausstehenden Wandelanleihen und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet.

Aktien international

Europa

Europas Börsen sind am Mittwoch abverkauft worden. Die Sorgen vor weiteren Wellen von Covid-19-Ausbrüchen nahmen weiter zu - ausgelöst vor allem durch stark steigende Fallzahlen in einigen US-Bundesstaaten. Und in Deutschland habe Gütersloh die Sorgen geschürt, hiess es im Handel. Der DAX verlor 3,4 Prozent auf 12.094 Punkte und schloss damit auf Tagestief, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 3,1 Prozent auf 3.196 Zähler nach unten. Für Premier Foods ging es an der Londoner Börse nach guten Geschäftszahlen gleich um 14,9 Prozent nach oben. Der Lebensmittelproduzent hatte angekündigt, die Ziele für Umsatz und Gewinne 2020/21 zu übertreffen. Die Spekulation um eine Übernahme durch VW (DE:VOWG) trieb Europcar um 1,2 Prozent nach oben. VW erwägt einem Agenturbericht zufolge den Rückkauf des 2006 veräusserten Autovermieters. Die Volkswagen-Papiere verloren 4,8 Prozent. Als "business as usual" wurde im Handel gewertet, dass LEG Immobilien nach dem Portfoliozukauf Anfang der Woche nun Geld am Kapitalmarkt eingesammelt hat. Die bereits erwartete Kapitalerhöhung wurde zum Stückpreis von 115 Euro bei Investoren platziert - gut 4 Euro unter dem Schlusskurs des Vortages. LEG gaben um 4,2 Prozent nach.

USA

Wieder gestiegene Sorgen vor einer zweiten Infektionswelle mit dem Coronavirus haben an der Wall Street zur Wochenmitte für kräftige Abgaben gesorgt. Noch am Vortag hatte die Hoffnung auf eine schnelle wirtschaftliche Erholung die Kurse nach oben getrieben, gestützt von überraschend guten Konjunkturdaten. Der Aktienmarkt befinde sich weiter in diesem Spannungsfeld, hiess es. Da der Markt in den vergangenen acht Sitzungen sechsmal im Plus geschlossen hat, sprachen einige Teilnehmer allerdings auch von Gewinnmitnahmen. Der Dow-Jones-Index rutschte um 2,7 Prozent auf 25.446 Punkte ab, nachdem er im Tagestief schon bei 25.297 Punkten gelegen hatte. Der S&P-500 fiel um 2,6 Prozent auf 3.050 Punkte. Für den Nasdaq-Composite ging es um 2,2 Prozent auf 9.909 Punkte nach unten. Besonders schwach zeigten sich am Aktienmarkt vor allem die Energiewerte. Der Branchenindex knickte mit den fallenden Ölpreisen um 5,5 Prozent ein. Die Aktien von Chevron (NYSE:CVX) fielen um 4,2 Prozent, Exxon Mobil (NYSE:XOM) reduzierten sich um 4,7 Prozent.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich am Donnerstag auf breiter Front mit Abschlägen. Die Börsen folgen damit den sehr schwachen Vorgaben der Wall Street und Europas, wo es zur Wochenmitte aus Sorge vor neuen Pandemie-Wellen scharf abwärts ging. In Tokio gibt der Nikkei-Index um 1,1 Prozent nach. An den Börsen in Hongkong und in China findet wegen des Drachenbootfests kein Handel statt, in China auch am Freitag nicht.

Anleihen

Der Anleihemarkt profitierte zur Wochenmitte von seinem Status als "sicherer Hafen". Die Rendite zehnjähriger US-Papiere fiel am Mittwoch um 2,4 Basispunkte auf 0,69 Prozent. 

Analysen

CS erhöht Ziel Anglo American (LON:AAL) auf 2.020 (1.800) p - Outp.
JPM erhöht AMS auf Overweight (Neutral) - Ziel 20 CHF
JPM hebt Infineon (DE:IFXGn) auf Overweight (Neutral) - Ziel 28 (18,50) EUR
JPM hebt L'Oreal (PA:OREP) auf Overweight (Neutral) - Ziel 310 (220) EUR

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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