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BP muss wegen Russland-Ausstieg über 25 Milliarden Dollar abschreiben

Veröffentlicht am 04.05.2022, 12:38
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Die BP plc (LON:BP) bucht eine Wertberichtigung von 25,5 Milliarden US-Dollar, nachdem sie ihre 19,75-prozentige Beteiligung an der russischen Rosneft (MCX:ROSN) Oil Co abgibt. Infolgedessen schrieb der britische Energiekonzern im ersten Quartal einen Nettoverlust von 20,38 Milliarden Dollar - im Vergleich zu einem Gewinn von 2,33 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2021, wie der Ölkonzern mitteilte. Der Verlust beinhaltete eine Abschreibung in Höhe von 13,5 Milliarden Dollar auf den fast 20-prozentigen Anteil von BP an Rosneft, der dem Buchwert zum 27. Februar entsprach. Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten, die bevorzugte Kennzahl des Unternehmens, stieg von 4,07 Milliarden auf 6,25 Milliarden Dollar, was auf aussergewöhnliche Gewinne im Öl- und Gashandel, höhere Ölrealisierungen und ein besseres Raffinerieergebnis zurückzuführen ist. Dies lag über dem von BP ermittelten Marktkonsens von 4,49 Milliarden Dollar. BP kündigte eine Dividende von 5,46 Cent pro Aktie an. Die BP-Aktie legte um 5,8 Prozent zu.

Swiss stocks

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Dienstag etwas fester geschlossen. Der SMI gewann knapp 0,3 Prozent auf 12.002 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und sechs -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 39,09 (zuvor: 34,47) Millionen Aktien. Gestützt wurde der Markt von Bankenwerten, die europaweit zu den Gewinnern zählten. In der Schweiz zogen Credit Suisse (SIX:CSGN) und UBS (SIX:UBSG) um 5,3 bzw. 3,6 Prozent an. Swisscom (SIX:SCMN) kletterten um 1,1 Prozent, die Citigroup (NYSE:C) hatte sich positiv geäussert und das Kursziel deutlich angehoben. Ansonsten landeten defensive Titel eher auf den hinteren Rängen: Nestle (SIX:NESN) und Roche (SIX:RO) verloren je 0,4 Prozent, Novartis (SIX:NOVN) zeigten sich gut behauptet. Holcim (SIX:HOLN) kaufte in Frankreich zu, der Kurs gewann 0,8 Prozent. Logitech (SIX:LOGN) sanken nach anfänglichen Gewinnen um 2,4 Prozent. Der Computerausrüster legte erneut Rekordumsatzzahlen vor. Allerdings reduzierte die Gesellschaft den Ausblick, da dieser nun ohne Beiträge aus Russland und der Ukraine gilt. Geschäftszahlen und Ausblick des Sensorenherstellers AMS-Osram (+0,2%) wurden als mässig charakterisiert. Mit Übernahmespekulationen stiegen Temenos um 5,8 Prozent. Die Immobiliengesellschaft PSP (+1,3%) hatte nach überzeugenden Geschäftszahlen die EBITDA-Prognose nach oben genommen.

International markets

Europe

Mit Aufschlägen haben am Dienstag die europäischen Aktienmärkte den Handel beendet. Nach einem vergleichsweise ruhigen Verlauf kamen die positiven Impulse im späten Geschäft von einer freundlich tendierenden Wall Street. Der DAX gewann 0,7 Prozent auf 14.039 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,8 Prozent auf 3.761 Punkte nach oben. Banken gehörten zu den Gewinnern an den europäischen Börsen. Ihr Stoxx-Branchenindex stieg um 2,2 Prozent. Stützend wirkten neben steigenden Zinsen auch die Quartalszahlen der BNP Paribas (ETR:BNPP), die positiv überraschten. Der Nettogewinn für das erste Quartal lag laut der Royal Bank of Canada (RBC) mit 2,11 Milliarden Euro über den Konsenserwartungen von 1,25 Milliarden Euro. Die BNP-Aktien stiegen um 5,2 Prozent. Nach einer Gewinnwarnung führten Covestro (F:1COV) die DAX-Verliererliste mit Abgaben von 4,9 Prozent an. Die Deutsche Post (ETR:DPWGn) (-0,3%) legte gute Zahlen für das erste Quartal vor. Als globaler Logistiker erhält der Konzern momentan jedoch Gegenwind von einem schwierigen geopolitischen Umfeld. Pfeiffer Vacuum (ETR:PV) (-0,7%) legten überzeugende Zahlen für das erste Quartal vor, doch der Ausblick wurde als sehr vorsichtig eingestuft. Für Telenor ging es nach Geschäftszahlen in Oslo um 2 Prozent nach unten. Laut Jefferies ist das EBITDA 3 Prozent unter den Schätzungen ausgefallen. Zwar wurde der Ausblick bestätigt, das Management habe aber davor gewarnt, dass der Druck auch im zweiten Quartal anhalten werde. Stützend seien die Konsolidierungsbemühungen des Konzerns. Free2move, eine auf neue Mobilität spezialisierte Abteilung von Stellantis (NYSE:STLA) (+2,9%), unterzeichnete eine Vereinbarung zur Übernahme des deutschen Carsharing-Unternehmens Share Now. Der Betrag der Transaktion wurde nicht bekannt gegeben. Share Now wurde 2019 gegründet und ist ein Joint Venture zwischen der Mercedes-Benz (ETR:MBGn) Mobility Group, einer Tochtergesellschaft von Mercedes-Benz (-0,6% in Frankfurt), und der BMW (ETR:BMWG) Group (+1,8%).

United States

Der nervöse und volatile Handel des Vortages hat sich am Dienstag an der Wall Street fortgesetzt. Die Indizes rückten zwar im Verlauf geschlossen ins Plus vor. Mit der immer näher rückenden Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch sei aber keine echte Kaufbereitschaft am Markt aufgekommen, hiess es. Händler sprachen von einer kleinen "Bärenmarktrally" - auch mit Blick auf die Vortagesgewinne. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 33.129 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite rückten um 0,5 bzw. 0,2 Prozent vor. Es wurden an der Nyse insgesamt 2.027 (Montag: 1.432) Kursgewinner und 1.293 (1.895) -verlierer gezählt, unverändert schlossen 111 (187) Titel. Die Berichtssaison nahm derweil wieder Fahrt auf. Der US-Pharmakonzern Pfizer (NYSE:PFE) hatte im ersten Quartal von der starken Nachfrage nach seinem Corona-Medikament Paxlovid und dem mit der Mainzer Biontech (NASDAQ:BNTX) entwickelten Impfstoff profitiert. Der Gewinn schoss stärker als erwartet in die Höhe. Die Aktie verteuerte sich um 2 Prozent. Dupont de Nemours (+0,7%) hatte im ersten Quartal mehr verdient als erwartet. Der Ausblick des US-Spezialchemiekonzerns auf das laufende Quartal verfehlte aber die Erwartungen deutlich. Für die Aktien des Halbleiterherstellers NXP ging es 0,7 Prozent nach oben, Umsatz und Gewinn im Quartal waren besser ausgefallen als erwartet. Der Düngemittelhersteller Mosaic (+8,7%) profitierte wegen des Ukraine-Kriegs von stark gestiegenen Preisen seiner Produkte. Die Titel des Kosmetikanbieters Estee Lauder (NYSE:EL) stürzten nach einem gesenkten Ausblick um 5,8 Prozent ab - auch die Geschäftszahlen verfehlten die Prognosen. Rockwell Automation brachen um 14,5 Prozent ein. Das Industrieunternehmen verschreckte mit schwachen Geschäftszahlen und einer reduzierten Prognose. Elliott Investment Management war mit 6 Prozent bei Western Digital (NASDAQ:WDC) eingestiegen, der Kurs sprang um 14,4 Prozent empor.

Asia

Die Aktienmärkte in Ostasien uneinheitlich. In Hongkong gibt der Hang-Seng-Index (HSI) 1,3 Prozent nach. Belastet wird der Index von Technologiewerten. Die Aktie des Online-Unternehmens Meituan gibt 5,9 Prozent nach, Alibaba (NYSE:BABA) verlieren 4,1 Prozent und JD.com (NASDAQ:JD) 4,2 Prozent. Der Aktienkurs des Index-Schwergewichts Tencent (HK:0700) reduziert sich um 3,2 Prozent. HSBC (LON:HSBA) rücken 1,9 Prozent vor. Die Bank hat angekündigt, vor Ende August Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarde US-Dollar zurückzukaufen. Yum China (NYSE:YUMC) gewinnen nach Vorlage von Quartalsergebnissen 1,2 Prozent. In Südkorea gibt der Kospi 0,1 Prozent nach. Korea Electric Power gewinnen 4,7 Prozent. Es wird erwartet, dass der Energieversorger seine Stromtarife aufgrund der gestiegenen Preise für Öl und Gas anheben wird. Korea Gas gewinnen 5,5 Prozent. Wenig Bewegung zeigt sich auch am Aktienmarkt in Singapur.

Bonds

Am Anleihenmarkt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Treasury-Anleihe am Dienstag um 8 Basispunkte auf 2,971% während die Rendite der 2-jährigen Anleihe um 6 Basispunkte auf 2,760% kletterte.

Analysis

Citi erhöht Ziel Novo Nordisk (NYSE:NVO) auf 925 (800) DKK - Buy

Jefferies erhöht Vestas (ETR:VWSB) auf Hold (Underperform)/Ziel 177 (148) DKK

Citi erhöht Ziel Erste Bank (VIE:ERST) auf 40,50 (40) EUR - Buy

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