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Industrie 4.0: Technologie-Evolution bietet Chancen für Cognex, Palo Alto Networks

Veröffentlicht am 28.02.2024, 12:23
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Dieser Artikel erschien zuerst auf Nebenwerte Online

Die Industrie 4.0 ist kein disruptiver Prozess, sondern evolutionärer Natur. Prozess für Prozess wird in Industriebetrieben durch neue Technologien aufgewertet und optimiert. Davon profitieren Unternehmen, die die Technologie dafür bereitstellen – von Sensoren über Roboter bis hin zu Netzwerksicherheitslösungen und KI gestützten Anwendungen für die Smart Factory. In diesem Beitrag sehen wir uns einige interessante Industrie 4.0 Aktien an.

Industrie 4.0: Was ist das eigentlich?

Der Begriff Industrie 4.0 bezieht sich auf die drei historischen industriellen Revolutionen: Die Entdeckung der Wasser- und Dampfkraft, die Fließband- und Massenproduktion und den Beginn des digitalen Zeitalters. Im internationalen Raum wird die Industrie 4.0 auch als das Internet der Dinge in der Industrie bezeichnet (Industrial Internet of Things).

Aktuell stehen wir am Beginn der vierten revolutionären Ära, die perspektivisch alle produzierenden Unternehmen betrifft. Das Potenzial der Anwendungsfelder der Industrie 4.0 ist gewaltig und umfasst den gesamten Produktlebenszyklus von der Entwicklung über die Produktion und die Auslieferung bis zum Recycling.

Kennzeichnend für den Megatrend der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts sind dabei präzise und zugleich skalierbare digitale Technologien in Verbindung mit weitreichender Automatisierung. Anders gesagt: Die Industrieproduktion wird digital und noch automatischer, als sie es ohnehin schon ist. Charakteristisch sind die direkte Vernetzung und Kommunikation von Maschinen und Produkten und die damit mögliche Produktivitätssteigerung.

Industrie 4.0: Anwendungsbeispiele

Ein Blick auf die möglichen Anwendungen im Bereich der Industrie 4.0 lässt das Potenzial erahnen, das sich mit der Entwicklung verbindet. Wo Maschinen und Produktionsprozesse miteinander vernetzt sind, können diese autonom agieren und Produkte selbstständig fertigen und transportieren – auch in einem On-Demand-Kontext. Die Automatisierung verkürzt die Produktionszeit, senkt die Kosten und ermöglicht gleichzeitig eine spezifischere Anfertigung im Hinblick auf individuelle Kundenanforderungen.

Ein branchenübergreifendes Beispiel für die Industrie 4.0 ist die Smart Factory. Vollständig und teilweise autonome Maschinen können hier ohne menschliches Zutun Entscheidungen treffen. Autonome Fahrzeuge und Roboter bewegen sich durch die Fabrikhalle und erledigen Produktion, Qualitätskontrolle, Verpackung, Transport und alle weiteren Aufgaben vollständig autark.

Möglich werden diese Anwendungen durch verschiedene technische Komponenten wie zum Beispiel RFID-Chips, die eine Echtzeitverfolgung von Produkten und deren Komponenten auch über verschiedene Standorte hinweg ermöglichen.

Eine Vielzahl von Sensoren sammelt Daten, die zur Qualitätssicherung ebenso wie zur Absatz- und Produktionsprognose genutzt werden kann. Kunden können künftig via Internet ein Produkt bestellen und nahezu in Echtzeit die Produktion in einer Smart Factory anstoßen. Die vollautomatisierte Fabrik erzeugt das Produkt und bringt die Auslieferung zum Kunden auf den Weg.

Wie können Industrie 4.0 Unternehmen profitieren?

Unternehmen können von der Industrie 4.0 massiv profitieren. Steigende Produktivität, wachsende Flexibilität und sinkende Kosten versprechen mehr Absatz, zufriedene Kunden und höhere Gewinnmargen. Auch dem Umweltschutz kann durch die neuen Fertigungsprozesse gedient werden, weil weniger Ressourcen erforderlich sind. Dadurch können Unternehmen ihre ESG Bilanz verbessern. Es spricht viel dafür, Industrie 4.0 Aktien ins Portfolio aufzunehmen. Doch welche Unternehmen sind im Frühstadium des Megatrends gut aufgestellt?

Industrie 4.0 Aktien fürs Portfolio

Häufig handelt es sich um Unternehmen, die Roboter bauen, sich auf Automatisierung spezialisiert haben, KI-Anwendungen für die Produktion entwickeln oder Sensoren herstellen, die in einer Smart Factory zum Einsatz kommen können.

Diese Aktien haben wir uns angesehen:

  • Cognex (WKN: 878090, ISIN: US1924221039): Marktführer bei KI-gestützter visueller Qualitätskontrolle
  • Palo Alto Networks (NASDAQ:PANW) (WKN: A1JZ0Q, ISIN: US6974351057): Sicherheitsdienstleister für komplexe Netzwerke
  • iRobot (NASDAQ:IRBT) (WKN: A0F5CC, ISIN: US4627261005): Marktführer im Bereich Industrieroboter
  • Zebra Technologies (NASDAQ:ZBRA) (WKN: 882578, ISIN: US9892071054): Spezialist für Automatisierung in der Logistik
  • Teradyne (NASDAQ:TER) (WKN: 859892, ISIN: US8807701029): Automatisierungslösungen
  • Hollysys Automation Technologies (WKN: A0X91G, ISIN: VGG456671053) Automatisierungstechnologie

Cognex (WKN: 878090, ISIN: US1924221039)

Cognex (WKN: 878090, ISIN: US1924221039) aus Natex in Massachusetts entwickelt Bildverarbeitungsprodukte und -lösungen, die die Effizienz und Qualität von Prozessen der industriellen Kunden verbessern. Das 1981 gegründete Unternehmen ist in den USA und Europa ebenso tätig wie in China.

So werden etwa robotergestützte Systeme entwickelt, die (Teil-) Produkte mittels optischer Sensoren visuell prüfen und mögliche Defekte oder Qualitätsmängel aufspüren können. Die Systeme können auch die Montage von Produkten überwachen und Robotern Anweisungen erteilen.

Kameras, Barcodescanner, Sensoren und KI werden bei den Cognex Produkten im Verbund (VIE:VERB) eingesetzt, um Produktionsfehler zu erkennen und Produkte mit Qualitätsmängeln auszusortieren. Industrielle Kunden kommen aus der Automobil- und Konsumgüterbranche ebenso wie aus der Verpackungs-, Pharma- und Gesundheitsindustrie sowie aus dem Luft- und Raumfahrtsektor.

Palo Alto Networks (WKN: A1JZ0Q, ISIN: US6974351057)

Palo Alto Networks (WKN: A1JZ0Q, ISIN: US6974351057) – 2005 gegründet und im kalifornischen Santa Clara ansässig – entwickelt Netzwerksicherheitslösungen für Unternehmen, Behörden und weitere Kunden. Wichtige Märkte des Unternehmens sind die USA und Israel. Zum Kern des Portfolios gehört eine Cloudbasierte Plattform, über die Endkunden ihre Netzwerke, Systeme und Daten monitoren können.

Netzwerksicherheit spielt für die Industrie 4.0 eine entscheidende Rolle, weil sensible Daten zwischen Maschinen ausgetauscht werden und dabei unzählige Schnittstellen zum Einsatz kommen – die zum Einfallstor für Cyberkriminelle werden können. Die Lösungen von Palo Alto helfen Unternehmen bei der schnelleren Erkennung und Abwehr von Bedrohungen wie Viren oder Ransomware.

iRobot (WKN: A0F5CC, ISIN: US4627261005)

iRobot (WKN: A0F5CC, ISIN: US4627261005) ist vor allem für Haushaltsroboter bekannt: Saug- und Wischroboter mit WLAN-Verbindung mit automatischer Entleerung kommen in zahlreichen Haushalten zum Einsatz. Nachdem das Unternehmen 2002 mit der Einführung seines „Roomba“ Staubsaugerroboters gestartet war, wurden innerhalb von 20 Jahren weltweit fast 50 Millionen Roboter verkauft.

Tatsächlich ist iRobot eine Art Industrie 4.0 Unternehmen für Privathaushalte. Neben Saug- und Wischrobotern gibt es zum Beispiel auch Poolreiniger. Das Unternehmen will ein Ökosystem von Robotern und intelligenten Haushaltsgeräten aufbauen und beschäftigt mehr als 1000 Fachleute aus der Roboterbranche.

Zebra Technologies (WKN: 882578, ISIN: US9892071054)

Zebra Technologies (WKN: 882578, ISIN: US9892071054) aus Lincolnshire in Illinois entwickelt und produziert Produkte zur automatischen Identifizierung und Datenerfassung. Zu den Produkten des Unternehmens gehören mobile Computer, Barcode-Scanner, Lesegeräte für Radiofrequenz-Identifikationsgeräte, Spezialdrucker für die Barcode-Etikettierung und Personenidentifikation, Echtzeit-Ortungssysteme, Zubehör und Verbrauchsmaterial wie z.B. selbstklebende Etiketten.

In Verbindung mit dem Produktportfolio werden auch Dienstleistungen wie Wartung und technischer Support sowie cloudbasiert Abonnements angeboten.

Zum Portfolio gehören Technologielösungen für den Einzelhandel, für Transport und Logistik, für das Gastgewerbe und die Gesundheitsindustrie sowie für Fertigungsanlagen, den Außendienst und Strom- und Versorgungsunternehmen.

Teradyne (WKN: 859892, ISIN: US8807701029)

Teradyne (WKN: 859892, ISIN: US8807701029) entwickelt automatische Testsysteme. Im Segment Robotics werden Kunden aus der Industrie etwa kollaborative Roboterarme, autonome mobile Roboter und Robotersteuerungssoftware angeboten.

Kollaborative Roboter – auch als Cobots bezeichnet – arbeiten Seite an Seite mit Menschen. Es handelt sich um leichte und einfach zu programmierende Roboterarme, die in Unternehmen jeder Größe mit überschaubaren Kosten und ohne technisches Fachwissen implementiert werden können.

Autonome mobile Roboter können zum Beispiel zum Transport in Fertigung, Lagerung und Vertrieb eingesetzt werden.

Außerdem gibt es drahtlose Testprodukte und Dienstleistungen sowie Halbleitertestprodukte. Teradyne – 1960 gegründet und in North Reading in Massachusetts ansässig – bietet Industriekunden damit Lösungen zur Produktivitätssteigerung und Prozessrationalisierung sowie zur flexiblen Automatisierung.

Hollysys Automation Technologies (WKN: A0X91G, ISIN: VGG456671053)

Hollysys Automation Technologies (WKN: A0X91G, ISIN: VGG456671053) wurde 1993 gegründet und ist ein chinesisches Unternehmen (Sitz: Peking). Die Holdinggesellschaft entwickelt Lösungen für Automatisierungssysteme unter anderem für die Bereiche Industrie und Schienenverkehr. In der Industrieautomation werden zum Beispiel softwarebasierte verteilte Steuerungssysteme, speicherprogrammierbare Steuerungen sowie Softwarepakete angeboten, im Segment Schienenverkehr Zugsteuerungszentralen und automatisierte Zugsicherung.

Fazit: An der Industrie 4.0 kommt niemand vorbei

Die Industrie 4.0 scheint gerade zum richtigen Zeitpunkt zu kommen. Die Anforderungen an produzierende Unternehmen sind hoch: Es geht um maximale Energie- und Ressourceneffizienz, harten und grenzüberschreitenden Kostenwettbewerb – und all dies in einem Umfeld mit hohem Regulierungsdruck und überschaubarem Fachkräftepotenzial.

Die weitreichende Automatisierung von Prozessen von der Produktentwicklung bis zum Recycling kann den ökologischen Fußabdruck verringern, die Kosten senken und Produktionsergebnisse verbessern.

Industrie 4.0 Aktien sind deshalb eine gute Wahl fürs Portfolio. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Unternehmen, die auf diesem Betätigungsfeld einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze erwirtschaften. Wer auf gut aufgestellte Marktführer setzt, eröffnet sich die Chance auf ansehnliche Renditepotenziale.


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