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US-Berichtssaison: US-Banken droht Welle von Kreditausfällen bei steigenden Handelsumsätzen

Von Investing.com (Haris Anwar/Investing.com)Aktienmärkte13.07.2020 12:43
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US-Berichtssaison: US-Banken droht Welle von Kreditausfällen bei steigenden Handelsumsätzen
Von Investing.com (Haris Anwar/Investing.com)   |  13.07.2020 12:43
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Zu Beginn der Berichtssaison zum zweiten Quartal 2020 in dieser Woche, die von den Großbanken eingeläutet wird, werden wahrscheinlich steigende Kreditverluste und starke Einnahmen aus ihren Handels- und Kapitalmarkttöchtern die Höhepunkte der Berichte dieser Finanzinstitute sein.

Die Anleger machten in diesem Jahr einen Bogen um Bankaktien, weil sie befürchteten, dass eine der schlimmsten Rezessionen in der Geschichte der USA die Rentabilität beeinträchtigen und zu steigenden Kreditausfällen führen könnte. Die ersten drei Monate des Jahres 2020 zeigten ein ähnliches Bild, als die Zinssätze nahe Null und eine sich im freien Fall befindende US-Wirtschaft ihre Einnahmen belasteten.

Da viele Staaten im Berichtszeitraum Sperren erzwangen, verstärkten sich diese Trends im zweiten Quartal weiter und beeinträchtigten die Fähigkeit der Banken, mit ihrem Basisgeschäft wie Kreditkartentransaktionen und Betriebsmittelkrediten Geld zu verdienen, noch deutlicher.

"Wir gehen davon aus, dass die Gewinne im zweiten Quartal 2020 im Jahresvergleich um 69% sinken werden, da die anhaltende Stärke an den Kapitalmärkten und der Nutzen größerer Bilanzen durch den Aufbau höherer Reserven und Zinssätze nahe 0% mehr als ausgeglichen werden", schrieb Goldman Sachs (NYSE:GS) Analyst Richard Ramsden in einer Notiz.

Diese miese Lage und die Rezession, die die Verbrauchernachfrage trifft, bedeuten, dass die größten US-Bankaktien hinter dem breiteren Markt zurückgeblieben sind.

KBW Bank Index Weekly TTM
KBW Bank Index Weekly TTM


Der {{957072|KBW NASDAQ Bank Index}} ist in diesem Jahr um 35% gefallen, verglichen mit einem Rückgang von nur 2,4% für den breiteren S&P 500. Wells Fargo (NYSE:WFC) ist mit einem Rückgang von 55% der größte Verlierer des Jahres unter den großen Banken.

WFC Wochenchart TTM
WFC Wochenchart TTM


Das Kreditinstitut wird voraussichtlich am Dienstag, dem 14. Juli, vor der Marktöffnung Bericht erstatten. Im Durchschnitt sehen die Prognosen von einem Verlust von 0,1 USD je Aktie bei einem Umsatz von 18,37 Mrd. USD voraus.

Wachsende Kreditrückstellungen; ausgesetzte Dividendenerhöhungen

Eine wichtige Zahl, die die Anleger sorgfältig im Auge behalten werden, sind die Rückstellungen, die diese Institute zur Deckung ihrer notleidenden Kredite aufwenden müssen.

Laut Analysten von Barclays (LON:BARC) dürfte die Kreditausfallvorsorge für die gesamte Branche ihren höchsten Stand seit der Finanzkrise von 2008 erreichen. Aber jedes Anzeichen dafür, dass die Rückstellungen für die notleidenden Kredite ihren Höhepunkt überschritten haben, wird für Bankaktien netto positiv sein.

Wells Fargo CEO John Shrewsberry sagte letzten Monat, er erwarte, dass die Bank im zweiten Quartal mehr Kapital für notleidende Kredite beiseite stellen werde. JPMorgan Chase (NYSE:JPM) verzeichnete einen Gewinneinbruch von 69% im ersten Quartal, als das Unternehmen 8,29 Mrd. USD für notleidende Kredite aufwenden musste, was die größte Rückstellung seit mindestens einem Jahrzehnt war.

Das Kreditinstitut wird voraussichtlich am Dienstag vor Beginn des regulären Handels an der Wall Street ebenfalls sein Ergebnis für das zweite Quartal veröffentlichen. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,19 USD auf einen Umsatz von 30,4 Mrd. USD.

Neben den wachsenden Kreditrückstellungen ringen die Anleger auch mit der Unsicherheit künftiger Dividendenzahlungen der Banken.

Die Federal Reserve verbot im letzten Monat den 33 größten Finanzinstitute der USA und der Welt, bis mindestens September ihre Dividenden anzuheben oder ihre Aktienrückkäufe wieder aufzunehmen, angesichts der globalen Coronavirus-Pandemie, die die US-Wirtschaft in eine tiefe Rezession getrieben und die Kreditrisiken erhöht hat.

Die Entscheidung fiel nach dem jährlichen Stresstest der Zentralbank, bei dem die Überlebensfähigkeit der Banken in einem Abschwung untersucht wird. Durch diese Tests kann die Fed eine Änderung der Kapitalausschüttungspläne eines Instituts wie durch Dividenden und Aktienrückkäufe erzwingen, um eine Situation wie die zu vermeiden, in der sich diese Kreditgeber nach der Finanzkrise 2008 befanden.

Wells Fargo müsste seine Dividende für das zweite Quartal von 0,51 USD auf 0,36 USD und Capital One von derzeit 0,40 USD auf Null senken, so ein Research-Papier von Morgan Stanley (NYSE:MS).

Trotz des Drucks auf das Gesamtergebnis sind das Handels- und das Emissionsgeschäft zwei Bereiche des Bankgeschäfts, die nach wie vor noch florieren und einigen großen Kreditinstituten helfen, den Sturm zu überstehen.

Nach einer Schätzung von Bloomberg stiegen die Gesamteinnahmen aus dem Aktien- und Rentenhandel bei den fünf größten Banken gegenüber dem zweiten Quartal 2019 voraussichtlich um 31%. JPMorgan geht davon aus, dass der Eigenhandelsumsatz gegenüber dem Vorjahr um etwa 50% steigen wird, während Citigroup (NYSE:C) für den Zeitraum einen Rekord beim Handelsvolumen verzeichnet, da die Märkte seit dem Einbruch vom März eine starke Erholung hinlegten.

Fazit

Angesichts der Tiefe der aktuellen Wirtschaftskrise und der immer noch wütenden Pandemie ist es unwahrscheinlich, dass sich die Bankgewinne schnell von ihrem Einbruch erholen. Allerdings sind Banken diesmal viel besser kapitalisiert als während der Finanzkrise 2008.

Diese Stärke ermutigt einige Investoren, manche der abgeschlagenen Bankaktien positiv zu bewerten. Für sie wird diese Schwäche eine Kaufgelegenheit darstellen.

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Kommentare (1)
Oliver Schaffer
Swordfish 15.07.2020 21:14
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Wie man sich irren kann...Goldman Sachs mit fantastischem Ergebnis...JP Morgan wird ähnlich nachziehen...;-)...was wieder Mal zeigt,dass niemand überhaupt etwas weiss...
Hans Dampf
Hans Dampf 15.07.2020 21:14
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Hierzu würde mich mal ein Statement/Kommentar vom Autor interessieren.Seine Meinung warum dienBanken dennoch Milliardegewinne eingefahren haben.
 
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