Die US-Regierung hat angekündigt, neue Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Autoimporte zu erheben. Präsident Trump betonte, dass diese Maßnahme nicht mehr verhandelbar sei und am 2. April in Kraft treten werde. Die US-Regierung geht davon aus, dass die Zölle den USA jährliche Mehreinnahmen von 100 Milliarden Dollar bringen werden.
Europäische Aktien und der Euro geben nach. US-Index-Futures steigen dagegen. Unser Aktien-Switch zurück in die USA bestätigt sich weiter. Bewegung wird es auch am Devisenmarkt geben. Der chinesische Renminbi Yuan und der mexikanische Peso dürften die Zölle noch nicht vollständig eingepreist haben. Man darf gespannt sein, wie viele Carry Trades im Peso, finanziert durch den Yen, noch offen sind. Alberto Musalem von der US-Notenbank warnt derweil, dass die Auswirkungen der Zölle auf die Inflation nicht nur vorübergehender Natur sein könnten.
Donald Trump drohte der EU und Kanada mit „viel höheren“ Zöllen, sollten sie gegen die USA zusammenarbeiten. Der Euro und der kanadische „Loonie“ gaben ihre Gewinne wieder ab. Es wird erwartet, dass die EU auf die Zölle reagieren wird.
In Ostasien gerieten vor allem die Titel der großen Automobilhersteller aus Japan und Südkorea unter Druck. Dies führte zu Verlusten an den Börsen in Tokio und Seoul, während die Märkte in China gegen den Trend zulegten. Die Belastung durch die neuen Handelsmaßnahmen ist je nach Land unterschiedlich. Die chinesischen Börsen reagieren weniger negativ, da es Anzeichen dafür gibt, dass die von Trump angekündigten Zölle gegen China möglicherweise nicht in vollem Umfang umgesetzt werden. Er sagte, er werde eine Senkung der Zölle gegen China in Erwägung ziehen, um einen Deal mit dem chinesischen Kurzvideodienst TikTok zu sichern. Er betonte auch, dass die gegenseitigen Zölle für alle Länder gelten würden, auch wenn die Sätze niedriger ausfallen könnten als erwartet. Dennoch rief ein hochrangiger chinesischer Politiker zu mehr globaler Zusammenarbeit auf und sprach sich gegen protektionistische Maßnahmen aus - eine kaum verhohlene Kritik an den USA.
Chinesische Automobilhersteller sind auf dem US-Markt ohnehin nur schwach vertreten, da dort seit Jahren Importzölle auf Fahrzeuge aus China erhoben werden. Die Auswirkungen auf die heimische Industrie sind daher begrenzt. Chinas größte Banken beschleunigen angeblich die Abschreibungen auf faule Immobilienkredite, was darauf hindeutet, dass die Regierung so schnell wie möglich ein sauberes und stabiles Finanzsystem als Rückgrat in einem möglichen Handelskrieg wiederherstellen will.
Während des gestrigen US-Börsenhandels sorgte das Weiße Haus mit einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz zu den geplanten Handelszöllen für Verunsicherung. Vor diesem Hintergrund rückten positive Konjunkturdaten in den Hintergrund - zumal diese auch gegen mögliche Zinssenkungen sprachen. Die Zölle auf Autoimporte setzte die Aktien der großen Hersteller unter Druck, während sich Ford (NYSE:F) besser behaupten konnte, da das Unternehmen weniger Autos aus Mexiko in die USA importiert. Im ohnehin schwachen Technologiesektor musste Nvidia (NASDAQ:NVDA) deutliche Verluste hinnehmen. Medienberichten zufolge wollen die chinesischen Behörden verhindern, dass die großen Technologieunternehmen des Landes den Nvidia-H20-Chip importieren, der als Kompromissprodukt entwickelt wurde, um die US-Exportkontrollen zu erfüllen und gleichzeitig leistungsfähig genug für den chinesischen KI-Markt zu sein.
Auf den Rohstoffmärkten liefern sich Kupferhändler einen Wettlauf mit der Zeit, um das Metall in die USA zu verschiffen, bevor die Zölle in einigen Wochen - und nicht wie erwartet in einigen Monaten - in Kraft treten. Es drohen Verluste durch die Transportkosten, die die Gewinne aus der Preisdifferenz zwischen den Terminbörsen in Chicago und London zunichte machen könnten. Kupfer-Futures geraten unter Druck.
Der APX ermäßigt sich um drei auf weiter neutrale sieben Punkte u.a. aufgrund der Kursrückgänge in Europa und Deutschland
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).
Donald Trump drohte der EU und Kanada mit „viel höheren“ Zöllen, sollten sie gegen die USA zusammenarbeiten. Der Euro und der kanadische „Loonie“ gaben ihre Gewinne wieder ab. Es wird erwartet, dass die EU auf die Zölle reagieren wird.
In Ostasien gerieten vor allem die Titel der großen Automobilhersteller aus Japan und Südkorea unter Druck. Dies führte zu Verlusten an den Börsen in Tokio und Seoul, während die Märkte in China gegen den Trend zulegten. Die Belastung durch die neuen Handelsmaßnahmen ist je nach Land unterschiedlich. Die chinesischen Börsen reagieren weniger negativ, da es Anzeichen dafür gibt, dass die von Trump angekündigten Zölle gegen China möglicherweise nicht in vollem Umfang umgesetzt werden. Er sagte, er werde eine Senkung der Zölle gegen China in Erwägung ziehen, um einen Deal mit dem chinesischen Kurzvideodienst TikTok zu sichern. Er betonte auch, dass die gegenseitigen Zölle für alle Länder gelten würden, auch wenn die Sätze niedriger ausfallen könnten als erwartet. Dennoch rief ein hochrangiger chinesischer Politiker zu mehr globaler Zusammenarbeit auf und sprach sich gegen protektionistische Maßnahmen aus - eine kaum verhohlene Kritik an den USA.
Chinesische Automobilhersteller sind auf dem US-Markt ohnehin nur schwach vertreten, da dort seit Jahren Importzölle auf Fahrzeuge aus China erhoben werden. Die Auswirkungen auf die heimische Industrie sind daher begrenzt. Chinas größte Banken beschleunigen angeblich die Abschreibungen auf faule Immobilienkredite, was darauf hindeutet, dass die Regierung so schnell wie möglich ein sauberes und stabiles Finanzsystem als Rückgrat in einem möglichen Handelskrieg wiederherstellen will.
Während des gestrigen US-Börsenhandels sorgte das Weiße Haus mit einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz zu den geplanten Handelszöllen für Verunsicherung. Vor diesem Hintergrund rückten positive Konjunkturdaten in den Hintergrund - zumal diese auch gegen mögliche Zinssenkungen sprachen. Die Zölle auf Autoimporte setzte die Aktien der großen Hersteller unter Druck, während sich Ford (NYSE:F) besser behaupten konnte, da das Unternehmen weniger Autos aus Mexiko in die USA importiert. Im ohnehin schwachen Technologiesektor musste Nvidia (NASDAQ:NVDA) deutliche Verluste hinnehmen. Medienberichten zufolge wollen die chinesischen Behörden verhindern, dass die großen Technologieunternehmen des Landes den Nvidia-H20-Chip importieren, der als Kompromissprodukt entwickelt wurde, um die US-Exportkontrollen zu erfüllen und gleichzeitig leistungsfähig genug für den chinesischen KI-Markt zu sein.
Auf den Rohstoffmärkten liefern sich Kupferhändler einen Wettlauf mit der Zeit, um das Metall in die USA zu verschiffen, bevor die Zölle in einigen Wochen - und nicht wie erwartet in einigen Monaten - in Kraft treten. Es drohen Verluste durch die Transportkosten, die die Gewinne aus der Preisdifferenz zwischen den Terminbörsen in Chicago und London zunichte machen könnten. Kupfer-Futures geraten unter Druck.
Der APX ermäßigt sich um drei auf weiter neutrale sieben Punkte u.a. aufgrund der Kursrückgänge in Europa und Deutschland
Bereits seit 2012 misst und veröffentlicht das Investment-Team von apano Investments die globale Börsenstimmung. Dieser apano-Börsen-Stimmungsindex APX dient dabei unter anderem als Steuerungsinstrument für den erfolgreichen, ETF-basierten Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept „apano Global Systematik“ (WKN: A14UWW).