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Volkswagen plant sechs Gigafabriken in Europa

Von Swissquote LtdMarktüberblick16.03.2021 10:55
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Volkswagen plant sechs Gigafabriken in Europa
Von Swissquote Ltd   |  16.03.2021 10:55
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Topic of the day

 

Volkswagen (DE:VOWG) plant angesichts des beschleunigten Wandels zur Elektromobilität einen deutlichen Ausbau der Produktionskapazitäten für Batteriezellen in Europa. Bis Ende des Jahrzehnts sollen mit Partnern sechs Gigafabriken mit einer Gesamtkapazität von 240 Gigawattstunden auf dem Kontinent entstehen, kündigte der Autokonzern anlässlich einer Präsentation der neuen Batteriestrategie an. Die ersten beiden sogenannten Gigafabriken sollen im schwedischen Skelleftea und in Salzgitter (DE:SZGG) entstehen. Auch der weltweite Ausbau des öffentlichen Schnellladenetzes soll beschleunigt ausgebaut werden, so der Wolfsburger Konzern. In Europa habe VW dazu Kooperationen mit BP (LON:BP), Iberdrola (MC:IBE) und Enel (MI:ENEI) vereinbart. Volkswagen hatte jüngst angekündigt, dass die Kernmarke den Absatzanteil reiner E-Autos in Europa bis 2030 gegenüber früheren Planungen auf über 70 Prozent rund verdoppeln will. In den USA und China peilt das Unternehmen im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. Jedes Jahr soll mindestens ein neues batterieelektrisches Modell auf den Markt kommen.

Swiss stocks

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Montag gestützt von Roche (SIX:RO) etwas fester geschlossen. Der SMI gewann 0,3 Prozent auf 10.867 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursverlierer und acht -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 35,3 (zuvor: 40,89) Millionen Aktien. Das Tagesthema liefert der Pharmakonzern Roche. Der Kauf von Genmark wurde an der Börse positiv gesehen. Durch die Übernahme des Diagnostik-Anbieters verschaffe sich Roche Zugang zu Krankenhausbetreibern, so die UBS (SIX:UBSG). Roche gewannen 2,1 Prozent - im Schlepptau stiegen Novartis (SIX:NOVN) um 0,8 Prozent. Sika (-0,4%) kauft in Brasilien den Baustoffhersteller Supermassa do Brasil. Kräftig nach oben ging es in Europa mit Aktien der Reisebranche. Der Sektorindex gewann 2,3 Prozent und stellte den Tagessieger. Die Branchenwerte profitieren davon, dass Mallorca trotz steigender Infektionszahlen von Deutschland und anderen Staaten von der Liste der Risikogebiete gestrichen worden war. Dufry (SIX:DUFN) legten um 4,7 Prozent zu.

 

International markets

Europe

Bei einem ruhigen Geschäft gaben Europas Börsen zu Wochenbeginn leicht nach. Von dünnen Umsätzen und fehlenden Anschlusskäufen war im Handel die Rede. Die Liquidität habe deutlich nachgelassen. Der Stopp bei den Impfkampagnen mit dem Impfstoff von Astrazeneca (LON:AZN) in vielen EU-Ländern belastete nicht stärker, könnte allerdings bei längeren Verzögerungen zu einem Thema werden. An den Anleihemärkten gab die Rendite der zehnjährige Treasuries leicht nach. nach oben ging es mit Aktien der Reisebranche. Der Sektorindex gewann 2,4 Prozent und war Tagessieger. Tui (DE:TUIGn) legten um 1,5 Prozent und On the Beach 1,8 Prozent zu. Lufthansa (DE:LHAG) gewannen 1,0 Prozent. Die Branchenwerte profitierten davon, dass Mallorca trotz steigender Infektionszahlen von Deutschland von der Liste der Risikogebiete gestrichen wurde. Die Lufthansa-Tochter Eurowings plant zu Ostern deswegen 300 Zusatzflüge nach Mallorca. In Paris gewannen Danone (CSE:CL) 2,9 Prozent. Hier kam der Rücktritt von Unternehmenschef Emmanuel Faber gut an. Faber hatte bereits Anfang des Monats auf Forderungen von Aktionären nach Veränderungen in Unternehmensführung und Strategie erklärt, er werde sich als CEO zurückziehen. Nun gibt er aber sämtliche Ämter ab, auch den Posten als Chairman.

United States

Die Rekordjagd an der Wall Street hat sich zu Wochenbeginn fortgesetzt. Technologiewerte hielten sich mit leicht rückläufigen Anleiherenditen bei zehnjährigen US-Staatsanleihen etwas besser. Der Sektor reagiert besonders sensibel, auch weil Branchenunternehmen meist hohe Investitionen stemmen müssen. Der Dow-Jones-Index gewann 0,5 Prozent auf 32.954 Punkte und markierte ein weiteres Rekordhoch bei 32.973 Zählern. Der S&P-500 legte um 0,6 Prozent zu und der Nasdaq-Composite um 1 Prozent. Die Aktien der Fluggesellschaften zogen an. United Airlines (NASDAQ:UAL) stiegen um 8,3 Prozent, American Airlines (NASDAQ:AAL) um 7,7 Prozent und Delta Air Lines (NYSE:DAL) um 2,3 Prozent. Die Zahl der Fluggäste, die landesweit die TSA-Sicherheitskontrollstellen passiert haben, hat in den vergangenen vier Tagen hintereinander die Marke von einer Million Passagiere überschritten. Am vergangenen Freitag wurden in den USA 1,4 Millionen Passagiere gezählt - die höchste Zahl an einem einzigen Tag seit dem 15. März 2020. Dazu passend sprach United Airlines von Buchungen, die besser als erwartet ausgefallen seien. Die Aktien des US-Pharmakonzerns Eli Lilly (NYSE:LLY) brachen um 9,1 Prozent ein. Ein experimentelles Alzheimer-Medikament hatte die hoch gesteckten Erwartungen an eine Studie nicht erfüllt. AMC Entertainment schossen um 27 Prozent empor. In der laufenden Woche sollen im Grossraum Los Angeles wieder die Kinos geöffnet werden.

Asia

Nach den neuen Rekorden an der Wall Street zeigen sich auch die Börsenplätze in Ostasien und Australien am Dienstag freundlich. In Japan (+0,6 Prozent) folgen die Teilnehmer den US-Vorgaben und kaufen insbesondere Halbleiterwerte, während Energie- und Pharmawerte auf den Verkaufslisten stehen. Gewinne von 0,6 Prozent verzeichnet der HSI in Hongkong.

 

Bonds

Getrieben wurden die weiter hohen Renditen von Inflationssorgen. Damit waren die Blicke des Marktes auch schon auf die Sitzung der US-Notenbank am Dienstag und Mittwoch gerichtet. Einige Marktteilnehmer zeigten sich besorgt, dass das grosse Fiskalpaket der US-Regierung im Volumen von 1,9 Billionen Dollar zu einer deutlich höheren Inflation führen könnte. Das könnte die Fed dazu zwingen, die Zinsen früher anzuheben als vom Markt erwartet.

Analysis

 

HSBC (LON:HSBA) erhöht Eni auf Buy (Hold) – Ziel 12,30 (10,20) EUR
UBS erhöht Ziel Dt. Telekom (DE:DTEGn) auf 22,80 (21,50) EUR – Buy
IR erhöht Klöckner-Ziel auf 9,80 (8,90) EUR – Hold

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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