- Hinweis: Klicken bzw. Tippen Sie auf den Play-Button, um das Video zu starten.
So schlimm wird es schon nicht kommen: das ist der Tenor der Wall Street vor der Verkündung der Zölle durch Donald Trump (ab 22Uhr deutscher Zeit). Das Entscheidende aber ist weniger, wie hoch Trump die Zölle ansetzt - kurzfristig ist das natürlich für die Finanzmärkte im Fokus. Entscheidender aber mittelfristig ist, wie lange diese Zölle in Kraft bleiben. Die Wall Street hat nur eine kurze Dauer eingepreist - sonst wären etwa die amerikanischen Junk Bond-Risikoprämien wesentlich höher, als sie derzeit sind. Je länger aber die Zölle dauern, desto stärker und nachhaltiger trifft es Unternehmen und Konsumenten in den USA. In den letzten Wochen sind jedoch extrem viele Unternehmen durch Kreditagenturen auf die "Abstufungs-Watch" genommen worden - und bei den US-Konsumenten steigen die Kreditausfälle deutlich. Die Trump-Zölle dürften die bisher größte faktische Kostenanhebung in den letzten Jahrzehnten sein - und das in einer Situation, in der nur zwei Drittel der Amerikaner eine überraschende Ausgabe von 2000 Dollar stemmen könnten. Pro Jahr dürften die Zölle einen durschnittlichen Amerikaner 3000 bis 4000 Dollar kosten..
Enthaltene Werte: Dow Jones, S&P 500, NASDAQ Composite, VIX, DAX, VDAX, WTI Öl, EUR/USD, Dollar, Shanghai Composite, CSI 300, Tesla (NASDAQ:TSLA), Amazon (NASDAQ:AMZN), Facebook Inc (NASDAQ:FB), Alphabet (NASDAQ:GOOGL) Bitcoin