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Dow Jones - Nach Kursrallye ist jetzt Pullback angesagt

Von Fawad RazaqzadaAktienmärkte02.11.2022 14:30
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Dow Jones - Nach Kursrallye ist jetzt Pullback angesagt
Von Fawad Razaqzada   |  02.11.2022 14:30
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Spekulationen, wonach die US-Notenbank Fed zu einer weniger aggressiven Haltung übergehen könnte, waren einer der wesentlichen Gründe für die beträchtliche Kursrallye der US-Aktienmärkte im vergangenen Monat. Doch nicht jeder ist der Meinung, dass die Federal Reserve von ihrem in diesem Jahr eingeschlagenen zinspolitischen Kurs so bald abrücken wird.

Sollte die Fed also tatsächlich einen Kurswechsel einleiten, was ich bei dieser Sitzung für doch recht unwahrscheinlich halte, könnte sich die Wall Street noch etwas weiter erholen. Größer ist allerdings das Risiko, dass die Fed diese Erwartungen enttäuscht und damit heute einen weiteren dynamischen Abverkauf bei Risikoanlagen auslöst.

Insofern sollten Marktteilnehmer zunächst die Entscheidung der Fed sowie die Pressekonferenz von Powell abwarten, ehe sie neue Positionen an den Märkten eingehen, auch wenn wir in den letzten Stunden bereits eine gewisse Rückkehr des Verkaufsdrucks an den Märkten beobachten konnten.

Während es aus bärischer Sicht besser ist, die Underperformance des Nasdaq und der Technologiewerte zu beobachten, droht selbst der im Oktober gut gelaufene Dow Jones nun wieder unter Druck zu geraten. Mit einem Kursplus von fast 14 % erzielte der US-Standardwerteindex im Oktober sein bestes Monatsergebnis seit 1976.

Angeführt wurde die Rallye vor allem von Banken, die in der Regel von steigenden Zinsen profitieren. Ölaktien (NYSE:XLE) wie Chevron (NYSE:CVX) trieben den Markt aus naheliegenden Gründen ebenfalls nach oben.

Unter den Einzelwerten des Dow zeigten sich unter anderem Amgen (NASDAQ:AMGN) (+20%), Honeywell (NASDAQ:HON) (+22%), McDonald's (NYSE:MCD), Merck (ETR:MRCG) (NYSE: MRK), The Travelers Companies (NYSE:TRV), IBM (NYSE:IBM) und Caterpillar (NYSE:CAT) in Bestform, letztgenannter legte im Monatsverlauf gar um über 31 % zu. Die Technologie-Schwergewichte, mit Ausnahme von IBM, entwickelten sich dagegen deutlich schlechter. Aus diesem Grund belief sich der Zuwachs des Nasdaq im Oktober auf nur etwa 4 %.

Aber geht dem Dow ab hier zumindest ein wenig die Puste aus?

Dow Jones Daily
Dow Jones Daily

Wie aus dem Chart ersichtlich ist, hat der Dow in diesem Jahr jedes Mal, wenn er versucht hat, sich über der 200-Tage-Linie zu halten, Schwierigkeiten gehabt. Aktuell liegt der markante Widerstand zwischen 32.700 und 33.000.

Zusätzlich zur 200-Tage-Linie konvergiert das 50%-Retracement der gesamten Abwärtsbewegung von 2022 mit der abwärts gerichteten Trendlinie im selben Bereich, wodurch diese Zone für Händler noch interessanter wird.

Zu Beginn dieser Woche haben wir bereits erste Ermüdungserscheinungen im Dow beobachten können, was angesichts der starken Erholung am Freitag letzter Woche und im Vorfeld der heutigen FOMC-Entscheidung jedoch kaum überrascht. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um latente bärische Signale.

Bislang konnte sich der Dow-Future oberhalb der Glättung der letzten 200 Tage und der kurzfristigen Unterstützung um 32.421 halten.

Um mit größerer Sicherheit sagen zu können, dass der Index hier möglicherweise sein Korrekturhoch erreicht hat, bedarf es noch einer Bestätigung. Beispielsweise würde ein Unterschreiten der unüblich großen bullischen Kerze vom Freitag (gekennzeichnet bei 31.884) die Bullen in Bedrängnis bringen.

Neben diesen zaghaften bärischen Signalen des Dow selbst gab es am Dienstag auch mehrere bärische "Engulfing Candles" bei Dow-Komponenten wie Apple (NASDAQ: AAPL), Microsoft (NASDAQ:MSFT), American Express (NYSE:AXP), Salesforce (NYSE:CRM), Walmart (NYSE:WMT), und 3M (NYSE:MMM).

Tatsächlich wird jetzt viel von der Fed abhängen und davon, ob sie sich zu einem geldpolitischen Kurswechsel entschließt oder zumindest die Tür für eine Drosselung des Zinserhöhungszykluses öffnet. Für die Aktienmärkte stellt das auf kurze Sicht den wichtigsten Treiber dar. Auf längere Sicht halte ich weiterhin an meiner negativen Haltung in Bezug auf Aktien fest, was zum Teil auf die Wachstumssorgen in China und die sehr hohe Inflation in der ganzen Welt zurückzuführen ist, die sich negativ früher oder später auf die Konsumausgaben auswirken wird.

Offenlegung: Der Autor besitzt derzeit keines der in diesem Artikel erwähnten Instrumente.

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Kommentare (3)
Heiko Lesser
Heiko Lesser 03.11.2022 11:25
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Meine Anmerkung zu „im Nachhinein kann man ja……“ war keine Kritik am Autor…….. generell muss ich sagen, dass aus irgendeinem Grund 95% aller Analysten in einer der Kritischsten Volkswirtschaftlichen Konstellationen seit über 50 Jahren seit dem 14.10. alle negativen Aspekte wenn nicht ausgeblendet in seltenen Fällen als Randbemerkung aufgeführt haben…… In der Summe sind von ca 500 Kaufempfehlungen hier seit 6/22 95% zu reinen Geldvernichtungsmaschinen mutiert…… Das schlimme ist, dass nur ganz wenige so ehrlich waren und bekanntes Fundamentalwissen sachlich auf den Tisch gelegt haben……. Zumindest hätten 50% aller Analysten sagen MÜSSEN, ab sofort nur Seitenlinie…… hier gibt es einige Analysten die eine Aktie als klaren Kauf sehen, diese Aktie nach 2 Monaten nach 25% wieder ins Schaufenster stellen und weitere 2 Monate später nochmal mit 30% Abschlag……. Das kann auch ein Schimpanse, irgendwann hat er dann recht
Heiko Lesser
Heiko Lesser 03.11.2022 5:40
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Im Nachhinein kann man ja immer viel schreiben! Trotzdem sollten sich mal Anleger hinterfragen wie es möglich ist, dass auf dem Markt die Botschaft verbreitet wird, Powell könnte von seinen Zinsschritten aufgrund schlechter Wirtschaftsdaten zurück ziehen…… Der Zugang zu den FOMC-Sitzungsprotokollen und Redner-Protokollen ist öffentlich, man kann sie alle nachlesen…… Es stand immer exakt das Gegenteil, nämlich im Zweifel eher eine zu überzriebene Zinserhöhung….. Die zweite Lüge, die den Run befeuerte, war das angebliche Erreichen des Inflationshöhepunktes, lest euch mal die Konmentare der Analysten von vor 3-4 Wochen durch, die waren schlicht weg gelogen….. Hier wurde ganz bewusst eine künstliche Blase geschaffen…… und ich sage, das wusste jeder Profi…… Jetzt lösen sich die Lügen langsam auf, dann könnt ihr euch ausrechnen wo der Nasdaq bald steht
Namaste Shanti
Namaste Shanti 03.11.2022 5:40
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timestamp nach wurde der Artikel um 14.30 veröffentlicht. Was redest du immer für einen Unsinn, Heiko?
Astrid Rome
Astrid Rome 03.11.2022 5:40
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Mir ist es auch schon lange aufgefallen, dass die Börsenkurse gerne "hochgeredet" werden und die Artikel oft ein viel zu positives Bild darstellen. Ausgeprägte Augenwischerei und die Laien fallen drauf rein. Ich hätte mir diesen kritischen Artikel auch etwas eher gewünscht.
Peter Schirl
Peter Schirl 02.11.2022 20:07
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Panic kommt auf.
Mausi Maus
Mausi Maus 02.11.2022 20:07
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Vor allem bei mir wenn die deutsche Rechtschreibung so weiter ignoriert wird , Hauptsache in Aktien investieren;)
 
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