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KI-Shootingstar OpenAI: Video-Tool Sora und $80-Milliarden-Bewertung

Veröffentlicht am 19.02.2024, 18:13
Aktualisiert 09.07.2023, 12:31

Mit seinem Chatbot ChatGPT sorgte das Künstliche Intelligenz-Start-up OpenAI im vergangenen Jahr weltweit für Furore. CEO Sam Altman – der vom Unternehmensvorstand im November 2023 vor die Tür gesetzt, im Zuge einer „Meuterei“ der Belegschaft 72 Stunden später aber schon wieder zurückgeholt wurde – kündigte nun, wie bereits im HKCM-Wochenrückblick vom Freitag dargelegt, ein weiteres innovatives KI-Tool an. Mit der Software Sora soll es zukünftig möglich sein, anhand von Texteingaben realistische Kurzclips zu erstellen. Doch die Sora-Software war nicht die einzige OpenAI-Meldung, die in den letzten Tagen große Aufmerksamkeit auf sich zog: Insidern zufolge soll das Unternehmen eine Vereinbarung mit Investoren geschlossen haben, in deren Rahmen OpenAI mit sage und schreibe $80 Milliarden bewertet wird. Dies würde eine Verdreifachung des Unternehmenswertes in weniger als zehn Monaten bedeuten...

Mit dem Text-zu-Video-Generator Sora können bis zu einminütige Kurzclips erstellt werden.

Von $29 auf $80 Milliarden in nur zehn Monaten

Wie die New York Times am Freitag auf Basis dreier Insider berichtete, soll dem KI-Pionier OpenAI im Zuge eines Investorendeals eine Bewertung in Höhe von $80 Milliarden zugeschrieben werden. Aus dem Bericht geht hervor, dass OpenAI hierbei bestehende Aktien im Rahmen eines sogenannten Übernahmeangebots an die Investoren veräußern werde. Durch diese Maßnahme sieht sich das Unternehmen nicht dazu gezwungen, neue Aktien auszugeben, um frisches Kapital zu beschaffen. Darüber hinaus soll der Deal eine Regelung enthalten, die es Mitarbeitern ermöglicht, ihre Unternehmensanteile in bar auszahlen zu lassen. Laut der New York Times-Berichterstattung soll die Vereinbarung von der nordamerikanischen Risikokapitalgesellschaft Thrive Capital abgewickelt werden. Erst im vergangenen Jahr besiegelte das Unternehmen einen ähnlichen Deal, in welchem es mit „lediglich“ $29 Milliarden bewertet wurde.

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OpenAI-Großaktionär Microsoft (NASDAQ:MSFT) profitiert

Von der $80-Milliarden-Bewertung würde natürlich auch der Großaktionär Microsoft profitieren, der in den vergangenen Jahren über $10 Milliarden in den KI-Vorreiter pumpte und sich in diesem Zuge Unternehmensanteile in Höhe von 49 Prozent sicherte. Dennoch ist der Konzern im OpenAI-Verwaltungsrat nicht stimmberechtigt. Microsoft, dessen Aktie wir sowohl in unserem US-Titans- als auch in unserem TECH33-Aktienpaket für unsere Kunden analysieren, lieferte sich in den vergangenen Monaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem iPhone-Konzern Apple (NASDAQ:AAPL) um die Krone des nach Marktkapitalisierung wertvollsten Unternehmens der Welt. Eine OpenAI-Bewertung in Höhe von $80 Milliarden könnte die zuletzt immer neue Rekordstände erreichende Microsoft-Aktie natürlich weiter beflügeln.

Aus Text mach Video

In den letzten Monaten kamen bereits eine Handvoll Text-zu-Video-Generatoren auf den Markt, als Erstes brachte das KI-Start-up Runway einen solchen an den Start. Auch die Tech-Riesen Alphabet (NASDAQ:GOOGL) und Meta (NASDAQ:META) sollen an ähnlichen Tools arbeiten. Nun zieht OpenAI nach und eröffnet der Welt, dass man im Schatten des ChatGPT-Hypes mit der Software Sora einen eben solchen Video-Generator erschaffen habe. Dieser soll in der Lage sein, komplexe Szenen mit mehreren Charakteren und spezifischen Bewegungen zu generieren und Standbilder zu animieren. Die Kurz-Clips sollen hierbei maximal eine Minute lang sein und in Full HD (engl.: Full High Definition) erstellt werden. OpenAI-Chef Altman ließ verlauten, dass sich die Software aktuell noch in der Entwicklungsphase befinde, entsprechend Fehler mache – beispielsweise hätte sie derzeit noch Schwierigkeiten damit, sich an physikalische Gesetze zu halten – und auch deshalb vorerst lediglich „ausgewählten Kreativen“ zur Verfügung gestellt werde. Ein von OpenAI im Zuge der Bekanntgabe publiziertes Video zeigt eine Frau, die über eine gut besuchte Straße läuft. Dieses Video wurde Unternehmensangaben zufolge mit Sora erstellt; gefüttert wurde die Software hierzu mit den folgenden Vorgaben: Eine stilvolle Frau soll, gekleidet in eine Lederjacke, ein rotes Kleid und schwarze Stiefel, über eine Straße gehen, die an die japanische Metropole Tokio erinnert. Das Ergebnis ist durchaus beeindruckend.

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Deep Fakes leicht gemacht?

Erwartungsgemäß kochte im Zuge der Vorstellung der Sora-Software auch die Debatte hinsichtlich potenzieller Deep Fakes wieder hoch, wird doch befürchtet, dass die Gefahr für Fake News auf Basis KI-generierter Videos durch die Existenz solcher Tools massiv zunimmt. Und diese Einschätzung ist nicht abwegig. So informieren sich viele Menschen heutzutage nur noch über unterschiedliche Social Media-Plattformen, auf welchen sich solche Clips rasant verbreiten, ehe sie als KI-generiert identifiziert und gegebenenfalls gesperrt werden können. Dieser Gefahr ist sich natürlich auch OpenAI um den KI-Experten Altman bewusst. Deshalb arbeite man dem CEO zufolge derzeit auch bereits an Tools, die mit Sora erstellte Clips auch direkt als solche kennzeichnen – beispielsweise mit eindeutigen Erkennungsmerkmalen wie Wasserzeichen.

Künstliche Intelligenz im Fokus: der Technologie-Sonderbericht

Wie Sie möglicherweise wissen, versorgen wir unsere Kunden zu Beginn jedes Jahres mit Sonderberichten zu unseren Märkten, in denen gleichermaßen fundamentale Entwicklungen aufgezeigt sowie langfristige Chart-Ausblicke gegeben werden. Hierbei ist es völlig egal, welchen Markt ein Kunde abonniert hat – jeder Abonnent erhält ALLE HKCM-Sonderberichte. Auch können Neu-Kunden jederzeit auf alle bislang erschienenen Berichte zugreifen. Und zwar absolut kostenlos. Unser diesjähriger Sonderbericht zum Technologiesektor stand, auch in Anbetracht des jüngsten Hypes, ganz im Zeichen der Künstlichen Intelligenz. Hier haben wir auch zahlreiche Aktien von Unternehmen aus unserem TECH33-Aktienpaket mit KI-Bezug berücksichtigt – unter anderem der Chip-Giganten Nvidia (NASDAQ:NVDA) und AMD (NASDAQ:AMD), des Softwareunternehmens Adobe (NASDAQ:ADBE), der Datenkrake Palantir (NYSE:PLTR) und des E-Autobauers Tesla (NASDAQ:TSLA). Ebenfalls eine Lektüre wert ist der am Samstag im Trading Room publizierte Beitrag mit dem Titel Fetch.ai, Bittensor und ChatGPT: Warum Krypto und KI einander brauchen, in welchem eine potenzielle Symbiose zwischen Blockchain und Künstlicher Intelligenz beleuchtet wird.

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