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Die Wall Street war mit den am 1. Februar veröffentlichten Unternehmensergebnissen von Alphabet (NASDAQ:GOOGL) und dem Geschäftsjahr 2021 mehr als nur zufrieden. Vor der Zahlenvorlage lag die GOOGL-Aktie bei rund 2.700 USD. Am nächsten Tag stieg sie auf 3.030,93 USD.
Der Technologieriese kündigte einen Aktiensplit im Verhältnis von 20:1 an, der im Juli stattfinden wird – ein Schritt, den Investoren normalerweise mögen.
Dies ist nicht das erste Mal, dass das kalifornische Unternehmen diesen Schritt geht. Wir haben schon einmal erklärt, wie das Unternehmen im April 2014 Aktien in zwei Klassen aufgeteilt hat: Klasse A (Ticker GOOGL) mit Stimmrechten und Klasse C (NASDAQ:GOOG) ohne Stimmtrechte.
Während wir diese Analyse verfassen, liegen die GOOGL-Aktien bei einem Kurs von etwa 2.784 USD. Dennoch liegt der durchschnittliche Fair Value für GOOGL-Aktien bei 3.235,53 USD, was einen Anstieg von etwa 16,2 % gegenüber dem derzeitigen Niveau impliziert.
Wenn die GOOGL-Aktien zum Zeitpunkt des bevorstehenden Splits im Juli bei 3.000 USD gehandelt werden würden, würde der neue Preis bei etwa 150 USD pro Aktie liegen. Daher betrachtet die Wall Street Alphabet nun als Kandidaten für die Aufnahme in den Dow Jones.
Dank der guten Zahlen von Alphabet steht nun auch der Sektor der Kommunikationsdienste im Mittelpunkt. Daher stellen wir heute zwei börsengehandelte Fonds (ETFs) vor, die für Leser interessant sein könnten, die am potenziellen Wachstum dieses Segments und der Alphabet-Aktie teilhaben möchten.
Der Fidelity MSCI Communication Services Index ETF (NYSE:FCOM) investiert in den Kommunikationssektor. Er wurde im Oktober 2013 aufgelegt.
Der FCOM-ETF hält 114 Positionen und bildet den MSCI US IMI Communication Services 25/50 USD Index nach. Die Top-10-Beteiligungen machen fast 67 % des Nettovermögens von 788,8 Mio. USD aus.
Unter den führenden Unternehmen auf der Liste hat Alphabet den größten Anteil, da der Fonds sowohl in GOOGL-Aktien (11,60 %) als auch GOOG-Aktien (10,85 %) investiert. Dann kommt Meta Platforms (NASDAQ:FB) mit 17,33 %. Nach den enttäuschenden Ergebnissen aus dem 4. Quartal, die am 2. Februar veröffentlicht wurden, ist die FB-Aktie unter erheblichen Druck geraten.
Andere Namen im FCOM sind Walt Disney (NYSE:DIS), Verizon Communications (NYSE:VZ), AT&T (NYSE:T), Comcast (NASDAQ:CMCSA) und Netflix (NASDAQ:NFLX). Was die Teilsektoren betrifft, so entfällt fast die Hälfte des Portfolios auf interaktive Medien und Dienstleistungen. An zweiter Stelle stehen Medienwerte (20,57 %), gefolgt von Entertainment-Titeln (18,29 %).
Seit Anfang des Jahres ist der FCOM um 9,6 % gesunken. Das KGV und KBV liegen bei 7,39x und 3,13x.
Infolge des jüngsten Ausverkaufs von Technologietiteln werden viele Aktien im Portfolio im Vergleich zu 2021 zu niedrigeren Bewertungen gehandelt. Daher könnten interessierte Leser, insbesondere diejenigen, die ein erhebliches Engagement in Aktien von Alphabet und Meta Platforms wünschen, eine Investition in FCOM in Betracht ziehen.
Unser nächster Fonds, der iShares Global Comm Services ETF (NYSE:IXP), bietet Zugang zu globalen Unternehmen in den Bereichen Medien und soziale Medien, Unterhaltung, Video, Spiele und Telekommunikationsdienste. Der Fonds wurde erstmals im November 2001 gelistet.
IXP enthält derzeit 74 Titel, von denen die zehn größten Unternehmen etwa zwei Drittel des Nettovermögens von 247,7 Millionen Dollar ausmachen. Wie beim FCOM ETF entfällt fast die Hälfte des Portfolios auf den Bereich Interaktive Medien und Dienstleistungen, gefolgt von Telekommunikationsdiensten (19,46 %) sowie Film und Unterhaltung (8,70 %).
Über 70 % der im Fonds enthaltenen Aktien stammen aus den USA. Es folgen unter anderem Unternehmen aus China (7,13 %), Japan (6,6 %), dem Vereinigten Königreich (2,76 %) und Kanada (2,49 %).
Die Gesamtgewichtung der Alphabet-Aktie liegt bei über 23 %. Meta Platforms folgt mit über 12 %. Weitere führende Namen im Portfolio sind unter anderem Tencent Holdings (F:NNND) (OTC:TCEHY), Verizon, Comcast, Disney und AT&T. In den letzten 12 Monaten verlor IXP 3,8 %. Die Kennzahlen KGV und KBV liegen bei 17,93 und 3,11.
Trotz der jüngsten Kursrückgänge bei vielen Beteiligungen gehören diese Unternehmen in ihren jeweiligen Branchen zu den führenden Akteuren. Sie generieren beständige Cashflows. Daher sollten potenzielle Buy-and-Hold-Anleger erwägen, IXP-Aktien in etwa auf dem aktuellen Niveau in ihre Portfolios aufzunehmen.
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