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US-Großbanken, die großen Gewinner aus 2023, eröffnen Berichtssaison

Veröffentlicht am 11.01.2024, 18:12
Aktualisiert 18.01.2024, 15:16

US-Großbanken eröffnen Berichtssaison. Werden Überraschungen auftreten?.

Bankaktien (NASDAQ:KBWB) stehen vor einer interessanten Lage, da der Sektor derzeit zu den stärksten Performern am US-Markt gehört und die meisten US-Bankaktientitel am oder in der Nähe des Allzeithochs notieren. Dies könnte einerseits auf optimistische Erwartungen bezüglich guter Finanzergebnisse zurückzuführen sein, andererseits besteht das Risiko erheblicher Enttäuschungen, wenn die Risiken in den Bankbilanzen steigen. Insbesondere bezieht sich dies auf die deutliche Zunahme von notleidenden Krediten und den damit verbundenen Rückstellungen, die die Banken bilden müssen.

Kreditausfälle könnten für Unruhe sorgen, und es wird erwartet, dass die notleidenden Kredite - Schulden von Kreditnehmern, die in den letzten 90 Tagen keine Zahlung geleistet haben - im vierten Quartal 2023 voraussichtlich auf insgesamt 24,4 Milliarden USD gestiegen sind. Dies würde fast 6 Milliarden USD mehr bedeuten als Ende 2022. Falls sich diese Sorgen bewahrheiten, könnten die Gewinne und Quartalsergebnisse der Banken in den letzten drei Monaten des Jahres 2023 und darüber hinaus schlechter ausfallen als bisher angenommen.

Ein weiterer Faktor ist die angekündigte einmalige Belastung einiger Großbanken für eine Sonderumlage der Federal Deposit Insurance Corporation (US-Einlagensicherung) bis zum Jahresende. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die fast 20 Milliarden Dollar zurückzugewinnen, die der Versicherungsfonds der Aufsichtsbehörde im vergangenen Jahr durch die Zusammenbrüche der Silicon Valley Bank (OTC:SIVBQ) und Signature Bank (OTC:SBNY) verloren hat.

Trotz dieser Herausforderungen verfolgen die Banken weiterhin ehrgeizige Kostensenkungsmaßnahmen. Diese betreffen nicht nur das Personal, sondern auch die Implementierung neuer Technologien, um effizienter zu werden.

Die erwarteten Quartalszahlen und Gewinne der sechs großen Banken, darunter Citi, Wells Fargo (NYSE:WFC), J.P. Morgan, Goldman Sachs (NYSE:GS) und Morgan Stanley (NYSE:MS), sollen im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum durchschnittlich um 13 Prozent gesunken sein. Trotz dieses erwarteten Gewinnrückgangs haben die Bankaktien im letzten Jahr gut abgeschnitten.

Diese Rally könnte auch durch die wieder gestiegenen Zinsen befeuert gewesen sein. Höhere Zinsen haben die Banken im vergangenen Jahr zwar belastet aber vor auf der Einnahmenseite zu höheren Ergebnissen geführt. Die Banken beziehen zwar das Geld teurer, verleihen es aber auch zu entsprechend höheren Zinsen.

Obwohl derzeit der Stand der notleidenden Kredite immer noch unter dem Höchststand von 30 Milliarden USD während der Corona-Pandemie liegt, haben große Banken angedeutet, dass sie glauben, der Anstieg der unbezahlten Schulden könnte sich bald verlangsamen. Gewerbliche Immobilien, insbesondere Hypotheken auf weniger gut ausgelastete Bürogebäude, könnten in den kommenden Monaten ebenfalls Faktoren werden, die zu einem Anstieg der Problemschulden führen.

Bank of America (NYSE:BAC) (vergleiche bitte auch unseren Artikel zur Bank of America hier auf Investing), Citi, JPMorgan (NYSE:JPM) und Wells Fargo werden die ersten großen Banken sein, die ihre Ergebnisse am 12. Januar bekannt geben, gefolgt von Goldman Sachs und Morgan Stanley am 16. Januar.

Und deshalb starten wir heute mit American Express (NYSE:AXP), einem Finanzdienstleister, der keine echte Bank ist, aber dafür ein Versicherungskonzern, ein Kreditkartenemittent, ein Anbieter von Bank- und Investmentdienstleistungen und der Inhaber des größten europäischen Kundenbindungssystems, nämlich Payback, ist. American Express steht dabei in mehreren Sektoren in direktem Wettbewerb zu großen Namen wie Goldman Sachs, Visa (NYSE:V), Mastercard (NYSE:MA), aber auch Versicherern wie Travelers (NYSE:TRV) und United Health (NYSE:UNH) und damit auch der deutschen Allianz (ETR:ALVG). Und auch die Eigentümerstruktur enthält wohlklingende Namen wir Berkshire Hathaway (NYSE:BRKa), Blackrock, State Street Corporation (NYSE:STT) und The Vanguard Group. Überall kann American Express mithalten und weit vorn mitspielen. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb wir dieses Unternehmen ganz besonders im Auge behalten.

Bezüglich der Bilanzerwartungen blicken wir bei American Express in 2023 höchstwahrscheinlich auf ein profitables Jahr zurück. Wir erwarten ein Gewinn je Aktie im Bereich um 11$ bis 12$. Zum Vergleich: Apple (NASDAQ:AAPL) bringt 6$ auf die Waage.

Was können wir von der American Express-Aktie mittel-bis langfristig erwarten?

Es ist in der Tat so, dass gerade der Bankensektor im Laufe des Jahres 2023 auf’s Gaspedal treten und die Kurse entsprechend in die Höhe treiben konnte. Trotzdem erwarten wir von den meisten Großbanken in den USA zunächst stärkere Korrekturen, die den hitzigen Anstieg zu Ende 2023 teilweise stark oder nur etwas zurücknehmen werden.

Das ist unsere Videoanalyse zur American Express-Aktie:

Weitere Einblicke in unsere Analysearbeit erhältst du auf unserem Kanal auf YouTube.

Detaillierte Information über uns, unsere Methode, unsere Handelssignale und unsere Performance, findest du auf unserer Webseite durch Klick auf HIER.

Übrigens: Wir haben im Jahr 2023 ein Plus von knapp über 36 % geschafft. Damit haben wir alle großen Indizes außer den Nasdaq deutlich übertroffen.

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