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US-Märkte impulslos, OpenAI meldet Rekordumsatz - das bewegt die Märkte heute

Veröffentlicht am 09.02.2024, 11:14
Aktualisiert 09.02.2024, 13:13
© Reuters.

Investing.com - Die US-Märkte sind am letzten Handelstag der Woche orientierungslos. Gestern kletterte der S&P 500 im Intraday-Handel kurzzeitig über die 5.000-Punkte-Marke, nachdem einige gute Quartalszahlen großer US-Konzerne veröffentlicht wurden. Inzwischen hat der Jahresumsatz von OpenAI aufgrund der boomenden Nachfrage nach den Produkten des ChatGPT-Herstellers die 2-Milliarden-Dollar-Marke überschritten.

1. US-Märkte antriebslos

Nach zahlreichen Quartalszahlen in dieser Woche zeigen sich die US-Börsen heute im frühen Handel unentschlossen.

Zur Stunde notiert der S&P 500 nahezu unverändert, der Nasdaq 100 gewinnt 0,2 % und der Dow Future verliert 0,1 %.

Gestern schlossen alle drei Börsenindizes im Plus. Der Leitindex S&P 500 gewann 0,1 %, nachdem er zuvor kurzzeitig die Marke von 5.000 Punkten übersprungen hatte. Für den technologielastigen Nasdaq Composite stand zum Handelsschluss ein Plus von 0,2 % auf der Anzeigetafel und der Dow Jones Industrial schloss 0,1 % fester.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien von Walt Disney (NYSE:DIS) kräftig zu, nachdem der Medien- und Unterhaltungsriese für das erste Quartal einen unerwartet hohen Gewinn ausgewiesen hatte. Größter Tagesgewinner war jedoch Arm (NASDAQ:ARM). Die Aktie des britischen Chipentwicklers schoss um fast 48 % in die Höhe, nachdem der Konzern einen positiven Ausblick für sein KI-Geschäft gegeben hatte.

Derweil sank die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA etwas stärker als erwartet. Viele Marktteilnehmer interpretierten diese Entwicklung als Zeichen einer anhaltenden Stärke des US-Arbeitsmarktes.

2. Take-Two korrigiert Prognose für das Gesamtjahr nach unten

Take-Two Interactive (NASDAQ:TTWO) hat seine Jahresprognose nach unten korrigiert und diese Entscheidung mit der schwachen Nachfrage nach Titeln wie „NBA 2K24“ begründet.

Das Management des Videospielriesen senkte die Prognose für die Nettobuchungen auf eine Spanne von 5,25 Milliarden Dollar bis 5,3 Milliarden Dollar und erklärte, dass man auch eine Schwäche bei den wichtigen Werbeeinnahmen auf mobilen Geräten feststelle. Die Take-Two-Aktie reagierte prompt und gab im vorbörslichen US-Handel deutlich nach. Für viele Aktionäre ist dies bereits die zweite Enttäuschung innerhalb weniger Monate. Erst kürzlich hatte Take-Two bekannt gegeben, dass der neueste Teil seines Bestseller-Franchises „Grand Theft Auto“ frühestens 2025 auf den Markt kommen wird.

Klar auf der Gewinnerseite standen dagegen die Aktien von Cloudflare (NYSE:NET). Hier wurden die Anleger von insgesamt sehr guten Q1-Zahlen überrascht, die deutlich über den Prognosen der Analysten lagen.

Der im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Konzern prognostiziert für das laufende Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,13 Dollar bei einem Umsatz von 372,5 Millionen Dollar bis 373,5 Millionen Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Prognosen der Experten (0,12 Dollar bzw. 372,3 Millionen Dollar) deutlich. Auch der Gewinn von Cloudflare fiel im vierten Quartal besser aus als erwartet, da das Unternehmen von einer steigenden Nachfrage nach seinen Cloud- und Content-Delivery-Diensten profitierte.

Heute lässt sich noch der Getränke- und Lebensmittelkonzern Pepsi (NASDAQ:PEP) in die Bücher schauen.

3. OpenAI-Umsätze steigen auf über 2 Milliarden Dollar

OpenAI, das derzeit wichtigste KI-Unternehmen, hat nach Angaben der Financial Times erstmals einen Jahresumsatz von mehr als 2 Milliarden Dollar erzielt.

Die jährliche Run Rate des von Microsoft (NASDAQ:MSFT) unterstützten Start-ups - ein Maß für die finanzielle Leistung, bei dem die Einnahmen des Vormonats mit 12 multipliziert werden - erreichte im Januar erstmals die 2-Milliarden-Dollar-Marke.

Personen, die mit den Finanzen des Unternehmens vertraut sind, sagten der Financial Times, dass es diese Zahl bis 2025 mehr als verdoppeln könnte, was es zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen in der Geschichte des Silicon Valley machen würde. Zuvor hatte das Technologiemagazin „The Information“ berichtet, dass der Jahresumsatz von OpenAI im Oktober letzten Jahres 1,3 Milliarden Dollar erreicht habe. Daraus lässt sich schließen, dass die Nachfrage nach den generativen KI-Tools des Unternehmens steigt. Besonders beliebt ist der Chatbot ChatGPT.

Erstaunlich ist vor allem, dass OpenAI trotz des kurzzeitigen Führungschaos im November, bei dem CEO Sam Altman entlassen und anschließend wieder eingesetzt wurde, so erfolgreich ist. Altman, der zum öffentlichen Gesicht des KI-Booms geworden ist, erklärte, dass mehr als 90 % der Fortune-500-Unternehmen OpenAI-Produkte nutzen.

4. Nissan nach Absatzrückgang in China unter Druck

Die an der Tokioter Börse notierten Aktien von Nissan (TYO:7201) gaben heute ab, nachdem der Autohersteller seine Absatzprognose für das Gesamtjahr aufgrund der sinkenden Nachfrage in China gesenkt hatte.

Obwohl Nissan seine Jahresprognose für den operativen Gewinn mit 620 Milliarden Yen bestätigte, senkte das Management die Absatzprognose von 3,7 Millionen auf 3,55 Millionen Fahrzeuge.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war ein Rückgang der Verkaufszahlen in China, dem größten Automarkt der Welt, um 26 % in den ersten neun Monaten. Finanzvorstand Stephen Ma sagte vor Journalisten, die revidierte Absatzprognose spiegele neben den Ereignissen im Land auch „Herausforderungen wie den verschärften Wettbewerb und logistische Probleme in unseren Schlüsselmärkten“ wider.

In dem am 31. Dezember geendeten 4. Quartal verfehlte Nissan mit einem Nettogewinn von 29,1 Milliarden Yen die Bloomberg-Konsensprognose von 77,7 Milliarden Yen mehr als deutlich.

5. Ölpreis mit Wochenplus

Der Ölpreis steuert nicht zuletzt wegen der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten auf einen deutlichen Wochengewinn zu.

Derzeit notiert die Nordseesorte Brent nahezu unverändert bei 81,65 Dollar pro Barrel, während WTI-Öl um 0,2 % auf 76,36 Dollar zulegt.

Die israelischen Streitkräfte hatten gestern die südliche Grenzstadt Rafah angegriffen, nachdem Ministerpräsident Benjamin Netanjahu einen Waffenstillstand mit der Terrororganisation Hamas zunächst abgelehnt hatte. In der Folge zogen die Rohölpreise gestern deutlich an. Per Saldo steht zum Wochenschluss ein Plus von rund 6 % zu Buche.

„Es gab Andeutungen oder zumindest Hoffnungen auf einen Waffenstillstand, der zu einer Deeskalation der Situation hätte beitragen können. Doch nun ist die Sorge groß, dass die Situation weiter eskaliert“, so die Analysten der ING (AS:INGA) in einem Kommentar.

Der Konflikt zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas und seine Auswirkungen auf die allgemeinen Spannungen im Nahen Osten haben Zweifel an der Sicherheit der Ölversorgung aus dieser ölreichen Region aufkommen lassen.


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