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Facebook steckt mehr Geld in eigene Werbung

Von Swissquote LtdMarktüberblick18.06.2019 00:02
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Facebook steckt mehr Geld in eigene Werbung
Von Swissquote Ltd   |  18.06.2019 00:02
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Top-Thema

Der Internetkonzern Facebook (NASDAQ:FB) will mit mehr Werbung verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Nach den Skandalen um Fehlinformationskampagnen im Wahlkampf oder Datenschutzverstössen könne Facebook die eigenen Werbeausgaben mehr als verdoppeln, sagte Marketing-Chef Antonio Lucio. In Zusammenarbeit mit einer neuen Auswahl an Agenturen sollen dabei Werbekampagnen auch für Marken wie Whatsapp und Instagram entwickelt werden. Es sei keine Frage, dass der Konzern in der Vergangenheit Fehler gemacht habe, sagte Lucio. Diese würden nun einer nach dem anderen angegangen. Facebook müsse das Vertrauen der Nutzer wiedererlangen und die eigene Bedeutung herauskehren. Facebook habe schon die mobile App überarbeitet und lege nun mehr Wert auf private Gruppen mit verschlüsselter Kommunikation, statt Beiträge möglichst öffentlich zugänglich zu machen. Auch eine teure Entschuldigungskampagne wegen Russlands Nutzung der Plattform im US-Wahlkampf habe Facebook vergangenes Jahr schon durchgeführt. Lucio sagte, die Werbeausgaben könnten sich in zwei bis drei Jahren mehr als verdoppeln. Das Unternehmen hält sich allerdings bedeckt, wie viel Geld es in eigene Werbung steckt. Die Werbefachleute von Kantar schätzen, dass der Konzern vergangenes Jahr in den USA 382 Millionen US-Dollar in Werbung gesteckt hat. 2017 waren es nur 50 Millionen Dollar.

Aktien Schweiz

Leichte Verluste hat der Aktienmarkt in der Schweiz zum Wochenausklang erlitten. Der SMI verlor 0,1 Prozent auf 9.848 Punkte. Für die Swatch-Aktie ging es um 1,5 Prozent nach unten. Die Analysten von RBC sehen den Wert zwar als günstig an, erblicken jedoch keine Katalysatoren, die Investoren anlocken könnten. Swatch habe beim Wandel von Grosshandels- zum Online-Geschäft im Gegensatz etwa zu Kering (PA:PRTP) noch einiges nachzuholen und müsse investieren, was die Margen unter Druck setze. Die als riskant geltenden zyklischen Werte waren nicht gefragt. So gaben ABB (SIX:ABBN) 2,1 Prozent ab und Lafargeholcim 0,8 Prozent. Ausnahme waren Adecco (SIX:ADEN) mit einem Plus von 1,8 Prozent. Hier hat sich Morgan Stanley (NYSE:MS) positiv geäussert und die Aktie auf "Übergewichten" erhöht. Bankenwerte gaben wieder nach. UBS (SIX:UBSG) verloren 1,2 Prozent und Credit Suisse (SIX:CSGN) 0,9 Prozent. Die Schwergewichte schnitten als gesuchte Defensiv-Investments besser ab als der Markt. Nestle (SIX:NESN) legten 0,2 Prozent zu, Novartis (SIX:NOVN) 0,5 Prozent. Für die Aktie des Ölausrüsters Transocean ging es um 4,9 Prozent nach unten.

Aktien international

Europa

Mit Abgaben haben die europäischen Aktienmärkte den letzten Handelstag der Woche beendet. Auch mehrheitlich überzeugende US-Konjunkturdaten konnten die Märkte nicht stützen, denn diese wurden von den geopolitischen Sorgen belastet. Gesucht waren vor diesem Hintergrund die "sicheren Häfen" Gold und Anleihen. Der DAX verlor 0,6 Prozent auf 12.096 Punkte, nach einem Tagestief bei 12.050 Punkten. Für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,3 Prozent auf 3.379 Punkte nach unten, auch wegen schwacher Daten aus China. Dort ist das Wachstum der Industrieproduktion mit 5 Prozent im Mai niedriger ausgefallen als geschätzt. Unter Druck standen Halbleiteraktien und zyklische Rohstoffwerte. Der Stoxx-Subindex Technologie fiel um 1,8 Prozent. Grund war ein schwacher Zwischenbericht von Broadcom. In Europa fielen Infineon (DE:IFXGn) um 5,3 Prozent, für Dialog ging es um 2,5 Prozent nach unten, Aixtron (DE:AIXGn) verloren 3,1 Prozent, ASML 2,3 Prozent und STMicro 3,2 Prozent. Für den Stahlsektor gab es Störfeuer aus China. Das chinesische Handelsministerium hat seine Anti-Dumpingzölle auf Stahlrohre aus den USA und der EU verlängert und kräftig erhöht auf 57,9 bis 147,8 Prozent. China hatte die Zölle 2014 in Höhe von 13 bis 14 Prozent auf diese Produkte erhoben, am 10. Mai waren sie abgelaufen. Salzgitter (DE:SZGG) verloren 2,3 Prozent, Thyssenkrupp (DE:TKAG) 2,5 Prozent, Arcelormittal (AS:MT) fielen um 2,4 Prozent und Outokumpu um 4,7 Prozent.

USA

Leichte Verluste hat der US-Aktienmarkt am Freitag verzeichnet. Der Dow-Jones-Index verlor 0,1 Prozent auf 26.090 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,2 Prozent, der Nasdaq-Composite sackte um 0,5 Prozent ab. Begrenzt wurden die Verluste auch durch die Hoffnung auf einen Schwenk der Fed zu einer Zinssenkungspolitik, nachdem die Notenbanken zuletzt auf die Risiken für die globale Konjunktur wiederholt hingewiesen hatten. Der Halbleiter-Sektor tendierte 2,4 Prozent leichter, nachdem Broadcom seinen Umsatzausblick deutlich gesenkt hat und auch weniger investieren will. Die Broadcom-Aktie brach um 5,6 Prozent ein. Im Gefolge zeigten sich Intel (NASDAQ:INTC) (minus 1,1 Prozent), Texas Instruments (NASDAQ:TXN) (minus 3,5 Prozent), Qualcomm (NASDAQ:QCOM) (minus 1,7 Prozent) und AMD (NASDAQ:AMD) (minus 3,3 Prozent) ebenfalls unter Abgabedruck. Die Aktien von Sprint und T-Mobile US profitierten von einem Bericht in der New York Times, demzufolge das US-Justizminiasterium sich einer Billigung der Fusion beider Unternehmen nähert. Sprint stiegen um 2,9 Prozent und T-Mobile US um 0,6 Prozent. Blue Apron verloren 15,6 Prozent.

Asien

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien üben sich zu Wochenbeginn in Zurückhaltung. Während es in Hongkong etwas nach oben geht, halten sich die Bewegungen an den anderen Märkten in Grenzen. In Tokio liegt der Nikkei-225 nahezu auf dem Niveau vom Freitag.

Anleihen

Die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten trieben die Investoren auf der Suche nach Sicherheit zunächst in Gold und Anleihen. US-Anleihen legten etwas zu. Die Rendite zehnjähriger Papiere fiel um 0,9 Basispunkte auf 2,09 Prozent.

Analysen

Warburg senkt Nanogate-Ziel auf 58,30 (60,20) EUR - Buy
Warburg senkt Hella-Ziel auf 53 (60) EUR - Buy
Warburg senkt Ziel Hawesko (DE:HAWG) auf 43 (46) EUR - Hold
Oddo senkt Rheinmetall (DE:RHMG) auf Reduce (Neutral) - Ziel 89 (105) EUR

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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