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Täglicher Kommentar der apano-Fondsberater - 29. April 2024

Veröffentlicht am 29.04.2024, 12:23
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Das von der FED favorisierte Maß zur Feststellung der Preisentwicklung – der Kern PCE-Index -  stieg im März um 2,8% im Vergleich zum März 2023. Obwohl dieser Wert um 0,1% höher ausfiel als prognostiziert, reagierten zuerst die US Anleihe- und dann später auch die Aktienmärkte mit deutlichen Zugewinnen. Das klingt zwar zunächst seltsam, ist aber leicht erklärbar: die am Donnerstag gemeldeten Daten hatten deutlich Schlimmeres befürchten lassen, so dass die Anleger erleichtert waren und wieder Positionen aufbauten bzw. Absicherungen auflösten. Ohnehin war der Boden für eine kleine Rallye vorbereitet worden durch die exzellenten Q1-Reports von Alphabet (NASDAQ:GOOGL) und Microsoft (NASDAQ:MSFT). Deshalb fiel der Kursanstieg am Freitag besonders ausgeprägt bei den Technologiewerten aus. Mittlerweile macht sich ein trotziger Optimismus breit:  es macht nichts, wenn die FED die Zinsen nicht senkt – solange die Firmen weiterhin so gut mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zurechtkommen und befriedigende Zahlen vorlegen. Das einzige Szenario, welches gefährlich für die Börsen wäre, sei eine drohende Stagflation. Eine solche erscheint zwar nicht als undenkbar, gilt aber weiterhin als eher unwahrscheinlich. Die jüngsten Daten des Uni Michigan Index weisen zwar auf einen erneut leicht schrumpfenden Konjunkturoptimismus hin, sind aber weiterhin ganz ordentlich. Zudem zeigten sich die Verbraucher auch im März wieder konsumfreudig: die Ausgaben stiegen um 0,8% und damit etwas stärker als prognostiziert.              

An den Fernostmärkten war die auffallendste Bewegung die beim japanischen Yen: zunächst fiel er auf 160 Yen, das ist der niedrigste Stand seit April 1990, dann setzten plötzlich Käufe ein und er legte aus dem Stand kräftige 2,25% zu. Ob es sich hierbei um eine staatlich angeordnete Intervention handelt, ist unklar, aber unwahrscheinlich. Denn in Japan ist Feiertag und zudem gibt es dazu keine offizielle Verlautbarung aus Kreisen des Finanzministeriums. Im Sog der festen US-Börsen (ETR:SXR4) stieg der australische S&P/ASX 200 um 0,8%, der KOSPI um 1,2%. Chinas CSI 300 kletterte um 1,1% auf den höchsten Stand seit Anfang Nov 2023. Die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen schwächten sich im März ab. In Q1 kletterten die Profite um 4,3% im Vergleich zur Vorjahresperiode, Ende Februar lag der Vergleichswert noch bei +10,2%. China veröffentlich hierzu in der Regel die verdichteten Werte, so dass eine Aufschlüsselung auf den Einzelmonat schwierig ist. Goldman Sachs (NYSE:GS) schätzt laut CNBC, dass die Industrie-Gewinne im März um 4% im Vergleich zu März 2023 gesunken sind.  Stimulierend  waren hingegen neue Meldungen über Lockerungen beim Immobilienerwerb, was den gebeutelten Sektor wie schon am Freitag erneut stützte.        

In Europa nähert sich der STXE 600 NR seinem Allzeithoch. Fast alle Sektoren zeigen sich heute früh freundlich, wenngleich auch abwartend vor der morgen beginnenden FED-Sitzung. Nach Beendigung eines Rechtsstreites in den USA wegen fehlerhafter Beatmungsgeräte legt  Philips um 32% zu. Das niederländische Unternehmen ist im Sektor „Gesundheit“ beheimatet. Im Bankensektor kommt es zu Umschichtungen aus der Deutschen Bank (ETR:DBKGn) heraus in BNP und Société Generale. Im Bergbausektor hoffen Anleger auf ein neues, höheres Übernahmeangebot von BHP (ASX:BHP) für Anglo American (JO:AGLJ) Plc. Heute stehen Daten zum harmonisierten Verbraucherpreisindex u.a. in Spanien und Deutschland an. Die Zahlen der Bundesländer waren ermutigend, so dass der Bund Future leicht anzieht.      

Das vorläufige ((?) Ende der Talfahrt bei den dt. Staatsanleihen bringt dem APX +2 Punkte, ebenso die leichte Schwäche bei dem Risk-off  Indikator Gold. Auch der DAX steuert +2 bei.   

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