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Uber verbucht deutlichen Verlust wegen Corona-Krise

Von Swissquote LtdMarktüberblick11.02.2021 09:10
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Uber verbucht deutlichen Verlust wegen Corona-Krise
Von Swissquote Ltd   |  11.02.2021 09:10
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Der US-Fahrdienstvermittler Uber (NYSE:UBER) hat wegen der Corona-Pandemie erneut einen deutlichen Verlust eingefahren. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Damit verbuchte Uber einen Verlust von 986 Millionen Dollar. Den Verlust in der Mobilitätssparte konnte das Unternehmen teilweise durch Zuwächse bei seinem Lebensmittellieferdienst Uber Eats ausgleichen. Der Umsatz im Fahrdienstgeschäft ging im Vorjahresvergleich um 52 Prozent zurück, in der Liefersparte wurden hingegen kräftige Zuwächse verzeichnet. Das vergangene Jahr sei ein "Test für die Widerstandsfähigkeit" von Uber gewesen, sagte Unternehmenschef Dara Khosrowshahi. Das Unternehmen habe aber auch sein Leistungsvermögen im örtlichen Handel "dramatisch" ausbauen können.

Aktien Schweiz

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich auch am Mittwoch im Vergleich zu vielen anderen Plätzen in Europa gut geschlagen. Dazu trug auch das Plus der schwer gewichteten Nestle-Aktie bei, die nachrichtenlos um 0,9 Prozent zulegte und drittbester Wert war. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 10.826 Punkte. Tagesgewinner waren erneut Lonza (SIX:LONN), die um weitere 1,4 Prozent zulegten auf 595,80 Franken, immer noch getragen vom 4,2 Milliarden Franken schweren Verkauf des Chemiegeschäfts an zwei Beteiligungsunternehmen. Die Analysten von Berenberg haben in Reaktion darauf das Kursziel auf 690 von 410 Franken massiv angehoben. Für Lonza markiere der Verkauf den Beginn einer neuen Zeit. Das Unternehmen biete nun eine interessante Möglichkeit zur Anlage in den schnell wachsenden Biotechnologiebereich. Swisscom (SIX:SCMN) gaben um 0,3 Prozent nach. Das Unternehmen hatte die Übernahme des in Zürich angesiedelten SAP-Dienstleisters Webtiser gemeldet. Finanzielle Details wurden dabei nicht genannt. Zu den Gewinnern gehörten Aktien aus dem Finanzsektor wie die Banken UBS (SIX:UBSG) und Credit Suisse (SIX:CSGN) und die Versicherer Zurich Insurance (SIX:ZURN) und Swiss Re.

Aktien international

Europa

Europas Börsen haben am Mittwoch bei einem insgesamt recht ruhigen Geschäft mit Abgaben geschlossen. Der Stoxx Europe 600 Index fiel um 0,2 % auf 409,5 Punkte. In Paris verloren der CAC 40 und der SBF 120 jeweils 0,4 %. In Frankfurt verlor der DAX 30 0,6 %, während der FTSE 100 in London um 0,1 % fiel. Bei Einzelaktien machte die Berichtssaison die Musik. Thyssenkrupp (DE:TKAG) gewannen 6,4 Prozent, der Stahl- und Industriekonzern kehrte im ersten Geschäftsquartal operativ in die schwarzen Zahlen zurück und erhöhte zudem die Jahresprognose. Angesichts verbesserter Nachfrage im Werkstoffgeschäft und bei Fahrzeugkomponenten wird nun bei hoch einstelligem Wachstum ein nahezu ausgeglichenes bereinigtes EBIT für 2020/21 erwartet. Der Nettogewinn der Societe Generale (PA:SOGN) (2,8 Prozent) hob sich laut der Citigroup (NYSE:C) deutlich positiv von den Konsenserwartungen ab. Heidelberger Druckmaschinen (DE:HDDG) haussierten mit plus 17,1 Prozent. Positiv wurde an der Börse die Anhebung der EBITDA-Marge ohne Restrukturierungsergebnis auf rund 7 Prozent gewertet. Aber auch die Aussage zum Geschäft mit "Wallboxen" bestätigte die Einschätzung an der Börse. Vorstandschef Rainer Hundsdörfer stimmt die hohe Nachfrage nach Ladestationen für die Elektromobilität optimistisch für die Zukunft. Für die Aktie des IT-Dienstleisters Grenke (DE:GLJn) ging es um 10,8 Prozent nach oben. Leoni (DE:LEOGn) stiegen um 14 Prozent. Am Vorabend hatte der österreichische Motorrad-Hersteller Pierer mitgeteilt, dass er seinen Leoni-Anteil auf gut 10 Prozent ausgebaut hat, der Wert des Investments liegt auf aktuellem Kursniveau bei rund 42 Millionen Euro. Der Bezahldienstleister Adyen (AS:ADYEN) (plus 8,7 Prozent) hat im zweiten Halbjahr 2020 dank höherer Umsätze und Zahlungsvolumina mehr verdient und sein langfristiges Margenziel angehoben.

USA

Nach der Verschnaufpause am Vortag haben die Indizes an der Wall Street am Mittwoch die Rekordjagd wieder aufgenommen. Gleich zum Start wurden neue Rekordhochs erreicht, ehe kleine Gewinnmitnahmen die Oberhand gewannen. Für einen kurzen positiven Impuls hatte im Verlauf US-Notenbankchef Powell gesorgt. Er bezeichnete einerseits die Inflation derzeit als kein Problem und signalisierte erneut eine noch länger lockere Geldpolitik. Der Dow-Jones-Index gewann 0,2 Prozent auf 31.438 Punkte. Der S&P-500 gab minimal nach, die Nasdaq-Indizes büssten gut 0,2 Prozent ein. An der Nyse gab es nach ersten Angaben 1.626 (Dienstag: 1.865) Kursgewinner, 1.591 (1.371 Kursverlierer und 85 (76) unveränderte Titel. Auf Unternehmensseite hatte Coca-Cola (NYSE:KO) (minus 0,2 Prozent) zwar einen Rückgang beim Quartalsumsatz um 5 Prozent zu verkraften, das war aber nicht so schwach wie befürchtet. Auch beim Gewinn wurden die Prognosen übertroffen. Under Armour (NYSE:UAA) (plus 8,3 Prozent) erwartet 2021 ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich, nachdem der Sportartikelhersteller 2020 in die Gewinnzone zurückkehrte und die Umsatzerwartungen übertraf. General Motors (NYSE:GM) übertraf die Erwartungen zwar ebenfalls, die Aktie verlor dennoch 2,1 Prozent. Die derzeitig viele Autobauer treffende Chip-Knappheit könnte das Ergebnis 2021 um 2 Milliarden Dollar schmälern, teilte GM mit. Der Fahrdienstvermittler Lyft (NASDAQ:LYFT) (plus 4,8 Prozent) schnitt umsatzmässig besser als befürchtet ab. Dagegen gaben Cisco (NASDAQ:CSCO) 2,6 Prozent ab. Der Technologiekonzern schlug zwar die Markterwartungen, doch enttäuschten die Umsätze in bestimmten Segmenten.

Asien

Wenig Bewegung gibt es am Donnerstag an den Börsen in Ostasien und Australien. Die Vorgaben aus den USA sind leicht negativ. Impulse aus der Region sind rar, denn die wichtigen Börsen in Japan, China und Südkorea sind feiertagsbedingt geschlossen. An den Börsen in Festlandchina ruht der Handel wegen der Feiertage zum chinesischen Mondneujahr bis einschliesslich Mittwoch kommender Woche. In Hongkong und Singapur fand ebenfalls wegen des chinesischen Neujahrsfests am Donnerstag nur ein verkürzter Handel statt. Der Hang-Seng-Index in Hongkong ging 0,4 Prozent höher aus dem Handel.

Anleihen

Am Anleihemarkt stiegen die Kurse zur Wochenmitte deutlicher, die Renditen sanken also, befeuert von den moderaten Inflationsdaten. Die 10- und 30-jährigen US Staatsanleihen gaben am Mittwoch jeweils rund 3 Basispunkte nach. 

Analysen

JPM (NYSE:JPM) erhöht Santander-Ziel auf 3,10 (2,50) EUR - Neutral
Barclays (LON:BARC) senkt Prudential-Ziel auf 1.441 (1.511) GBP - Overweight
LBBW erhöht Ziel Delivery Hero (DE:DHER) auf 83 (72) EUR - Sell

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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